Land dankt den ehrenamtlichen Rettern
Bild: Dünhölter
Gemeinsam für den Schutz der Bevölkerung: (v. l.) Volker Müller (Löschzugführer Freiwillige Feuerwehr Friedrichsdorf), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Ministerialrätin Heike Vehling (Innenministerium), Björn Zippert (Löschzugführer Freiwillige Feuerwehr Gütersloh) und Bürgermeister Henning Schulz.
Bild: Dünhölter

Am Samstag kamen deshalb rund 1200 Helfer parallel in Arnsberg, Coesfeld, Köln, Mühlheim sowie in der Gütersloher Stadthalle zu einem entspannten Vormittag zusammen. Ministerialrätin Heike Vehling, Organisatorin des Innenministeriums für das Treffen an der Dalke: „Wir wollen die Strukturen im Katastrophenschutz zukunftsfest machen, gleichzeitig aber auch die vorhandenen Kräfte binden, Interesse erzeugen, Nachwuchs gewinnen und uns für den unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Viele der fast 120 aus dem Regierungsbezirk Detmold angereisten Kräfte sind schon mehr als 20 oder 30 Jahre im Einsatz. Der Gütersloher DLRG-Ehrenvorsitzende Hans-Dieter Hucke gehörte mit seinen 51 Jahren im Ehrenamt zu den Dienstältesten.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) übermittelte per Videoschaltung aus Mülheim seinen allergrößten Respekt: „Sie sind die wahren Helden der Gesellschaft. Was sie alles tun und leisten, wird erst klar, wenn persönlich Betroffene ihre Geschichten erzählen.“ Der Innenminister bekräftigte: „Durch Sie erhält der Katastrophenschutz ein menschliches Gesicht. Meinen Dank an all diejenigen, die Tag für Tag, Nacht für Nacht unterwegs sind, um Menschen zu helfen.“

Der Einsatz für Dritte spiegelte sich auch in der vergleichsweise dünnen Teilnehmerzahl wider. Wegen mehrerer Übungen unter anderem auf der A 33 hielt sich die „geballte Kraft der Hilfsbereitschaft“ (Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl) in der Stadthalle im überschaubaren Rahmen. Insgesamt sind im Regierungsbezirk Detmold mehr als 4000 Ehrenamtliche in den verschiedenen Organisationen im Einsatz. Ministerialrätin Heike Vehling: „Die Terminfindung war extrem schwierig. Im Herbst sind traditionell sehr viele Übungen. Uns war klar, dass wir deshalb in den sauren Apfel beißen mussten.“ Die anderen vier Veranstaltungsorte seien „deutlich besser besucht“.

Wer dennoch gekommen war, der erlebte mit einem Kabarett-Auftritt des in Gütersloh geborenen Humoristen Lutz von Rosenberg Lipinsky sowie dem Treff am Buffet danach einen sehr kurzweiligen, vergnüglichen Arbeitseinsatz jenseits der Katastrophenhilfe.

SOCIAL BOOKMARKS