Landesfilmfestival im Spexarder Bauernhaus
Bild: Reckeweg
Gastgeber fürs Landesfilmfestival am Wochenende 7./8. März im Spexarder Bauernhaus: (v. l.) Dieter Strüwer, Martin Pepping und der Vorsitzende Manfred Krause vom Videofilmkreis Gütersloh
Bild: Reckeweg

 Eine Themenvorgabe gab es nicht. „Wir haben Filme aus verschiedenen Kategorien“, berichtet der Vorsitzende Manfred Krause. Dazu gehören neben Dokumentationen und Naturfilmen auch Reportagen, Spielfilme und sportlich geprägte Beiträge. Die maximale Länge eines Films beträgt 20 Minuten. „Wir haben insgesamt 360 Minuten, also sechs Stunden Projektionszeit“, sagt Krause.

Das Festival finde in verschiedenen Blöcken statt. Am Samstag werden zwei, am Sonntag drei Blöcke gezeigt. Krause: „Das Besondere ist, dass alle Filme öffentlich von der Jury besprochen werden, ohne dass ein Ranking stattfinden wird.“ Als Ergebnis kann es also nicht nur einen ersten, zweiten oder dritten Platz geben, sondern durchaus mehrere.

 Die angemeldeten Filme haben bereits eine Hürde genommen: „Die Beiträge mussten sich im jeweiligen Clubwettbewerb durchsetzen und zur Weiterleitung freigegeben werden“, erzählt der Hobby-Filmer. Doch auch Einzelpersonen konnten sich bewerben. „Dafür braucht man kein Mitglied sein. Es muss nur ein Club  die Patenschaft für den Film übernehmen.“

Veranstaltung:  Das Landesfilmfestival NRW findet am Samstag, 7. März, von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag, 8. März, von 9 bis 17.30 Uhr im Spexarder Bauernhaus in Gütersloh, Lukasstraße 14, statt. #

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Abgesehen von den ersten bis dritten Plätzen, gibt es noch fünf weitere Auszeichnungen: der Preis des Bundes Deutscher Film-Autoren für den besten Film des Festivals und ein Preis für die beste Bildmontage. Hinzu kommen der Ehrenpreis der Stadt Gütersloh für einen Film mit der besten Umsetzung eines lokalen Themas und zwei Sonderpreise. Einer davon wird vom Kreis Gütersloh für die beste Dokumentation verliehen. Mit dem anderen möchte die Sparkasse Gütersloh den Film mit dem größten Unterhaltungswert krönen. Die sechsköpfige Jury tagt unter der Leitung von Dieter Volk aus Solms.

Wie immer gilt: Nach dem Preis ist vor dem Preis: Ein dreiköpfiges Gremium entscheidet über die Weitermeldung zum Bundesfestival. Kruse rechnet sich gute Chancen aus. „Wir sind als Videofilmkreis mit acht Filmen vertreten. Dass der ein oder andere weiterkommt, halte ich durchaus für möglich.“ Die Themen der Gütersloher Filmer reichen von Reisefilmen über Sylt und Skandinavien über ein Isselhorster Naturprojekt bis hin zum Making-Of ihres Films „Auh weia“, der auch beim Gütersloher Kurzfilmfestival im Bambi-Kino (13. bis 15. März) vertreten sein wird.

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