Laschet: „Landesjägertag der Wende“
Bilder: David Inderlied
Der designierte nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet traf den Nerv der gut 1000 versammelten Jäger in der Gütersloher Stadthalle
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Zudem versprach der CDU-Politiker, die Jäger mehr und besser in das Gesetzgebungsverfahren einzubeziehen. Laschet machte während seiner Rede deutlich, dass die Jagd ein wesentlicher Bestandteil des Naturschutzes sei. Die Stellschrauben an dem vor zwei Jahren von Landesumweltminister Johannes Remmel durchgepeitschten und heftig kritisierten Landesjagdgesetz seien „überdreht“ und müssten revidiert werden, so der CDU-Politiker. Mehr als 80 Änderungsvorschlägen habe die CDU-Landtagsfraktion bereits in der Vergangenheit eingebracht. Darauf will man jetzt nach Worten des designierten Ministerpräsidenten aufbauen.

Begegnung auf Augenhöhe sei gefordert

Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes (l.), zusammen mit Armin Laschet
Noch wichtiger als konkrete Änderungen am Gesetzestext ist für Laschet aber der Umgang miteinander. „Wir brauchen eine neue Form der Begegnung auf Augenhöhe mit den Jägern“, versprach der künftige Landesvater.

Mit seinen Worten traf der CDU-Politiker genau den Nerv der gut 1000 versammelten Jäger in der Gütersloher Stadthalle. Es sei ein Landesjägertag der Wende, drückte Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes in Nordrhein-Westfalen, seine Hoffnung aus. Schließlich greife das Gesetz massiv in die Rechte der Jäger, Landwirte und Grundeigentümer ein. „Wir werden die künftige Landesregierung bei einem modernen Landesjagdgesetz sachkundig beraten und unterstützen“, kündigte Müller-Schallenberg an.

Einen umfassenden Bericht mit weiteren Stimmen zum Landesjägertag in Gütersloh lesen Sie am Montag in der Print-Ausgabe der „Glocke“.

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Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes (l.), zusammen mit Armin Laschet