„Maecenartus“ geht an Johannes W. Glaw
Bild: Pieper
Archäologe, Kunstpädagoge und vorbildlicher Kunstförderer: Johannes W. Glaw wird mit dem "Maecenartus" geehrt.
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Die bisherigen Preisträger waren der Wiedenbrücker Unternehmer Bruno Höner (2007) und der P. A. Böckstiegel Freundeskreis Werther (2009).

„Ich wusste weder, dass ich nominiert worden bin, noch dass die Jury tagte“, erklärte Glaw in einer ersten Stellungnahme gegenüber der „Glocke“. Die Nachricht habe ihn vollkommen überraschend erreicht - als er gerade mit seiner Frau durch die aktuelle Sonderschau zum 150-jährigen Bestehen der Gütersloher Martin-Luther-Kirche im Gütersloher Stadtmuseum geschlendert sei.

Mit dem „Maecenartus“, den der Kreiskunstverein mit Unterstützung der Volksbank Gütersloh in zweijährigem Rhythmus vergibt, soll der freiwillige, ideelle oder finanzielle Einsatz für die Bildende Kunst im Kreis Gütersloh ausgezeichnet werden. Unter sechs

Der Jury gehörten unter anderem Friedrich-Wihelm Schröder, Vorsitzender des Kreiskunstvereins Gütersloh, Volksbank-Vorstandsmitglied Reinhold Frieling, der Rheda-Wiedenbrücker Unternehmer Leo Lübke, Meinolf Jansing, Geschäftsführer des Kultursekretariats NRW, sowie der Versmolder Bildhauer und Maler Klaus Reinke an.
Vorschlägen aus der Bevölkerung des Kreisgebietes, wählte eine siebenköpfige  Jury in geheimer Wahl, den Preisträger aus. 

Johannes W. Glaw erhält die Auszeichnung für sein außerschulisches Engagement um das seit 1988 alle zwei Jahre durchgeführte Symposium „Junge Kunst“ mit heimischen und internationalen bildenden Künstlern. Nach übereinstimmender Meinung der Jury erfüllt dieses Projekt alle Punkte des Kriterienkatalogs für die Preisvergabe. Es handelt sich um eine beispielgebende, private Initiative. Der Einsatz für die Bildende Kunst im Kreis Gütersloh ist freiwillig. Er dient der Künstlerförderung, dem Künstleraustausch, der Kunstvermittlung und ermöglicht künstlerische Projekte.

Vergeben wird der Preis in einer Feierstunde am Dienstag, 12. Juli, in den Räumen der Volksbank Gütersloh. Verbunden ist die Ehrung mit der Übergabe einer Urkunde und einer vergoldeten Bronzeplastik des litauischen Bildhauers Jonas Gencevicius. Sie wird alle zwei Jahre von Preisträger zu Preisträger weitergereicht. Gencevicius war 2004 selbst Teilnehmer des Symposiums „Junge Kunst“.

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