Märkte sorgen für volle Geschäfte
Bild: Dinkels
Die Gütersloher Innenstadt war am Sonntag gut besucht.
Bild: Dinkels

Der Gänsemarkt auf dem Dreiecksplatz und der französische Markt vor der Martin-Luther-Kirche tragen am Nachmittag mit dazu bei, dass die Innenstadt an diesem letzten verkaufsoffenen Sonntag im laufenden Jahr wieder gut besucht ist. Die ersten Kunden strömen in die Fußgängerzone, da haben die Geschäfte noch gar nicht geöffnet. Lediglich der später einsetzende Regen trübt ein wenig die Freude am sonntäglichen Einkaufsbummel.

Ulrich Rüterbories kann sich über mangelndes Interesse an seinem Tresorspiel nicht beklagen. Bevor Ottensmann sich erfolglos abwendet, haben schon vier Kunden den Safe geknackt und sich die Chance auf eine Martinsgans gesichert. Sie wird am Ende unter allen erfolgreichen Teilnehmern verlost. „Die Zahlenfolge hat immer einen Bezug zu Gütersloh“, sagt der Kaufmann. Mal sind es drei Dreien aus der Postleitzahl, mal drei Ziffern der Telefonvorwahl. Der Spieleinsatz beträgt einen Euro pro Versuch.

Derweil werden ein paar Meter weiter unter Anleitung von Sara Kaesler Gänse-Laternen gebastelt. So greifen auch Rosemarie Lewandowski und ihre dreijährige Enkelin Melina zu Schere, Stift und Klebstoff. Sie wollen auf jeden Fall später am „Gänsemarsch um den Dreiecksplatz“ teilnehmen. Deftig schmeckt es am Stand des Stadthallen-Gastronomen Kurt Biesel. Im Angebot: Gänsekeulen.

Verwöhnen lassen sich auch die Besucher des französischen Markts am Berliner Platz. Vor dem Crêpes-Stand von Wolfram Wernicke – der laut Aushang übrigens aus Köln kommt – steht beständig eine lange Schlange. Außerdem finden Brot, Käse, Wurst und Wein bei Feinschmeckern guten Absatz. Anders als am verregneten Samstag herrscht am Sonntag zwischen den Ständen ein reger Andrang.

Ein positives Fazit zieht am späten Nachmittag im Namen der Einzelhändler Ralf Lehmkuhl als Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Die Frequenz in der Innenstadt sei nach einem guten Vorjahr „wieder sehr gut“ gewesen und die Kunden hätten auch gekauft. Besonders gefragt sei „alles, was warm und winterlich ist“. Auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk sei schon über den Ladentisch gegangen.

SOCIAL BOOKMARKS