Marler Theaterchefin wird Jansings Nachfolgerin 
Claudia Schwidrik-Grebe tritt zum 1. Oktober als Geschäftsführerin des in Gütersloh ansässigen Kultursekretariats NRW die Nachfolge von Meinolf Jansing an.

Die 45-Jährige war von 1999 bis 2001 im Kulturamt sowie als Theaterreferentin der Stadt Marl tätig, ehe sie die Leitung des dortigen Theaters übernahm. Seit zehn Jahren ist sie Sprecherin des Arbeitskreises Theater im Kultursekretariat NRW. Politisch engagiert sie sich als SPD-Ratsmitglied in Recklinghausen.

Wie berichtet geht Jansing zum 1. Oktober in den Ruhestand. Er hat dann 25 Jahre lang die Belange des 1980 gegründeten Kultursekretariats mit großem Engagement vertreten. Zurzeit gehören 71 Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe sowie des Landesverbands Lippe dem Sekretariat an. Dessen kulturpolitische Intention ist die Intensivierung der Zusammenarbeit seiner Mitglieder in allen Aufgabenbereichen kommunaler Kulturarbeit. Oberstes Ziel ist dabei stets die Qualifizierung der kulturellen Angebote und eine Effizienzmaximierung durch Kooperation. Die Förderung wird aus jährlichen Zuwendungen des Kulturetats des Landes NRW bestritten und erfolgt im Wesentlichen als Projekt- und Veranstaltungskostenzuschuss an die kommunalen und freien Träger.

 In einem ersten Statement erklärte Meinolf Jansing am Freitag gegenüber der „Glocke“. „Ich freue mich, dass mit Claudia Schwidrik-Grebe jemand die Geschäftsführung übernimmt, der sich in den Strukturen bestens auskennt. Das macht die Übergabe des Staffelstabs leichter.“ Jansing geht mit „dem dankbaren Gefühl, ein Berufsleben in und für die Kultur“ erlebt zu haben.

„Ich trete in große Fußstapfen“, ist sich seine Nachfolgerin sicher. „Meinolf Jansing hat in kulturpolitischen Fragen sehr viel erreicht. Und dafür bewundere ich ihn“, gesteht Schwidrik-Grebe. Sie freut sich auf Gütersloh: „Eine tolle Stadt und nicht nur kulturell super aufgestellt.“ Die Kunsthistorikerin und Germanistin kennt Gütersloh nicht zuletzt durch Projekte am Theater, Schwerpunkte möchte die Kunsthistorikerin und Germanistin aber auch in der Bildenden Kunst setzen. Ihr Vertag ist zunächst auf vier Jahre befristet.

 

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