Meierhof Rassfeld liefert Anstöße zur Tierhaltung
Bild: Scheffler
Für ein neues Konzept bei der Tierhaltung steht die Feder, vor dem Putengehege gehalten von Staatsminister Peter Knitsch und Meierhof-Chef Friedrich Wilhelm Haver Rassfeld.
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Wie es zum Wohl der Lebewesen, der Umwelt und mit Blick auf qualitativ hochwertiges Fleisch funktionieren kann, dafür holte sich der Gast aus Düsseldorf Denkanstöße auf dem Meierhof. Insbesondere die im weiten Umkreis einmalige Haltung der Bronce-Puten ohne gekürzte Schnäbel, mit artgerechtem Lebensraum, mit Auslauf im Freiland und ohne Verabreichung von Antibiotika hatten es Peter Knitsch angetan. „Umweltminister Johannes Remmel vertritt die Auffassung, dass sich die landwirtschaftliche Tierhaltung in einer Sackgasse befinde“, so der Staatsminister. „So geht es nicht mehr weiter. Wir brauchen eine massive Änderung, auch für den Verbraucherschutz und für die Umwelt.“

Antibiotika nur in Ausnahmefällen

Was für eine Naturgeflügelhaltung wichtig ist, erläuterte Gastgeber Friedrich Wilhelm Haver Rassfeld, der pro Jahr 6000 bis 7000 Puten vom Küken bis zur Schlachtung großzieht. Zwar habe er innerhalb eines Jahres ein einziges Mal Antibiotika verabreicht, doch sei das eine Ausnahme gewesen. Normal seien in konventionellen Betrieben neun Verabreichungen innerhalb einer fünf- bis sechsmonatigen Aufzucht. 

Mehr zur Aufzucht der Puten auf dem Meierhof Rassfeld lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“ vom 30. Mai 2015

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