Mestemacher-Umsatz wächst gegen den Trend
Bild: Steinecke
Stellten die Mestemacher-Geschäftszahlen aus 2014 vor: (v. l.) die Mitglieder der Geschäftsleitung Albert Detmers, Dr. Ulrike Detmers und Fritz Detmers bei der Jahrespressekonferenz im Parkhotel Gütersloh.
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Dass seine Frau, Professor Dr. Ulrike Detmers, ihre Krebskrankheit nach Angaben der Ärzte überwunden hat, erklärte Albert Detmers mit sichtbarer Freude. Aber auch für die Entwicklung des Unternehmens gab es Positives zu berichten. Die Mestemacher-Gruppe hat auch 2014 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Rund 145 Millionen Euro Erlös erwirtschaftete die Großbäckerei mit ihren deutschen Tochterunternehmen.

Neue Verwaltung am Firmensitz

Grund genug für die geschäftsführenden Gesellschafter Albert und Fritz Detmers, am Unternehmensstandort in Gütersloh ein neues zusätzliches Gebäude für die Bereiche Vertrieb und Verwaltung bauen zu lassen. Kostenpunkt für das Vorhaben: ein bis zwei Millionen Euro. „Wir sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen“, erklärte Albert Detmers. Im bestehenden Verwaltungsgebäude sei jede Nische genutzt worden. Erweiterungen seien bisher über kostengünstige Containerlösungen vollzogen worden. „So konnte es für unsere Mitarbeiter nicht weitergehen.“ Schließlich sei der Erfolg des Unternehmens auch ihr Verdienst, betonte Detmers und sprach in diesem Zusammenhang allen ein Dank für das große Engagement für die Großbäckerei aus. Der Neubau wird auf einem Grundstück errichtet, das dem bestehenden Verwaltungsgebäude gegenüberliegt. Bis Ende des Jahres soll der quadratische Neubau mit einer Bürofläche von rund 880 Quadratmetern von bis zu 40 Mitarbeitern bezogen werden.

Flexitarier als ernährungsbewusste Verbraucher

Zur Pressekonferenz hatte Ulrike Detmers, Gesellschafterin und Mitglied der zentralen Unternehmensleitung, eine Expertin in Sachen Lebensmittel eingeladen. Hanni Rützler gilt als eine der führenden Nahrungsmittel-Trendforscherinnen aus Wien. Sie erläuterte im Gespräch mit Ulrike Detmers, welche Ansprüche der Verbraucher künftig an Nahrungsmittel stellen werde. Der sogenannte Flexitarier sei auf dem Vormarsch, betonte Hanni Rützler. Er esse zwar hin und wieder Fleisch, achte dabei aber auf hochwertige Ware. Auch die Gruppe der Vegetarier und Veganer wachse weiter. Möglichst viel und möglichst billig – dieser Trend sei bei den Nahrungsmitteln vorbei.

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