Mestemacher bekennt sich zu Gütersloh
Bild: Dinkels
Investition in den Standort für Generationen: (v. l.) Fritz und Helma Detmers, Ortwin Goldbeck, Bürgermeisterin Maria Unger, Richtmeister Fritz Klietsch sowie Professorin Dr. Ulrike und Albert Detmers.
Bild: Dinkels

Der Neubau spiegelt das stetige Wachstum der Gütersloher Unternehmensgruppe wider. „Nach der Fertigstellung Anfang 2016 ziehen die Vertriebs- und Exportbereiche in die neue Verwaltungszentrale ein“, sagte Professorin Dr. Ulrike Detmers für die Familie. Insgesamt werde dort Platz geschaffen für etwa 30 Mitarbeiter mit je 15 Büros in beiden Stockwerken. Die Nutzfläche beträgt knapp 800 Quadratmeter. Die Baukosten belaufen sich geplant auf rund 1,5 Millionen Euro. 40 Stellplätze entstehen ebenfalls auf dem Gelände.

Und: „Auf dem Grundstück gibt es übrigens noch Platz für ein zweites, identisches quadratisches Bauwerk“, sagte Ulrike Detmers: „Der Vision, das Unternehmen enkelfähig zu machen, steht also zumindest baulich nichts im Weg.“

Bürgermeisterin Maria Unger (SPD), die wie Ulrike und Albert Detmers am Abend zuvor noch auf der Bertelsmann-Party in Berlin war, würdigte das Engagement am Heimatstandort: „Die Investition von Mestemacher in ein neues Bürogebäude direkt vor Ort ist für die Stadt eine besondere Freude. Es ist ein weiteres Bekenntnis des Weltmarktführers zum Standort Gütersloh.“

Richtmeister Fritz Klietsch von der Firma Goldbeck trug den Richtspruch vor und zerschmetterte darauf – dem Brauchtum folgend – das geleerte Glas mit einem Hammer: „Doch Scherben bedeuten Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen.“

Besonderes Augenmerk haben die Investoren auf die Architektur des Gebäudes gelegt, das der Architekt Marc Weber entworfen hat. „Wir haben uns architektonische Klarheit gewünscht mit einem zeitlosen und eleganten Erscheinungsbild zum Wohlfühlen für die Menschen, die dort tätig sind“, sagte Ulrike Detmers. Diese Gestaltungsweise spiegele die Verantwortungsethik als Unternehmerfamilie am besten wider.

Der Eingangsbereich soll großflächig mit einem Werk der in Deutschland geborenen Künstlerin Shirin Donia auf einer Wandtapete gestaltet werden. Es zierte 2013 schon die Brot-Kunst-Sammlerdose „Panem et Artes“.

Die zentrale Unternehmensführung erfolgt übrigens weiterhin aus der Villa nebenan. Auch der Park hinter der Villa bleibe erhalten, teilte Detmers mit.

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