Michaeliskirmes startet am Freitag
Bild: Dünhölter
Verspricht abwechslungsreiche Unterhaltung und hofft auf gutes Wetter: Kirmesorganisator August Schneider vor der Münchner Riesenrutsche.
Bild: Dünhölter

So wird die traditionelle Michaeliskirmes wie gewohnt um 15 Uhr mit drei Böllerschüssen eröffnet. Diesmal allerdings nicht am Samstag, sondern schon an diesem Freitag. Es ist angerichtet auf dem Veranstaltungsgelände an der Friedrich-Ebert-Straße. Wie gewohnt werden ab 14 Uhr schon 1500 nummerierte Luftballons verteilt, die zur Teilnahme an einer Verlosung berechtigen. Anschließend werden Frei-Chips für die Fahrgeschäfte verteilt.

Danach muss bezahlt werden. Die Preise seien „gleichbleibend“, versichert Schneider. Die Gäste dürften finanziell nicht weiter belastet werden. „Es soll ein Volksfest bleiben.“ Und es sei immer noch das größte seiner Art in Ostwestfalen-Lippe.

Insgesamt 101 Beschicker kümmern sich ab Freitag um das Wohl und das Vergnügen der Besucher. Darunter befinden sich gut 30 Händler, die ihre Waren verkaufen. Ein Bayernzelt wie zuletzt werde es nicht wieder geben, so Schneider. „Das funktioniert in Gütersloh auf der Kirmes nicht.“ Stattdessen versprechen jede Menge Fahrgeschäfte rasantes Vergnügen und Spannung.

Vertreten ist, was zu einer richtigen Kirmes gehört: Achterbahn, Riesenrad, Geisterbahn und Autoscooter. Außerdem gibt es Fahrgeschäfte wie das Big Monster, den Star-Club, Break-Dance und Heart-Breaker. Eine besondere Attraktion: die Münchner Rutsche, auf der es flugs in die Tiefe geht. Über allem liegt der Duft von Mandeln, Zuckerwatte und Bratwurst. Die Kirmes ist bis Sonntag, 5. Oktober, täglich von 14 bis 23 Uhr geöffnet.

Was die Zukunft anbelangt, vertraut Schneider auf das Versprechen der Stadt, dass eine Lösung gefunden wird. Eine Verlängerung in die Innenstadt ist für ihn keine Alternative. „Das wollen die Schausteller auch nicht“, so Schneider. Die Bismarckstraße wurde schon früher genutzt, als noch das Zelt für die Wirtschaftsausstellung (Güwa) auf dem Platz an der Friedrich-Ebert-Straße stand. „Das ist als Ausgleich zu wenig“, sagt Schneider heute. „Wir brauchen einen Rundlauf.“ Bisher nutze man die unbefestigte in der Mitte des Platzes als Standplatz für Wohnwagen. Die würden künftig wohl woanders stehen, so Schneider. Im Gespräch seien der Parkplatz an der Bismarckstraße und der Sportplatz an der Prekerstraße.

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