Miele beeindruckt die Kanzlerin
Bild: Steinecke
Die Miele-Geschäftsführer (v.l.) Dr. Reinhard Zinkann, Dr. Markus Miele und Dr. Eduard Sailer stellten Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch am Unternehmenssitz in Gütersloh innovative Produkte wie einen Solartrockner vor.
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„Jeder kennt Miele“, verwies die Kanzlerin nach der Besichtigungsrunde auf den großen Bekanntheitsgrad der heimischen Marke. Die CDU-Chefin zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft des Familienunternehmens, das immer wieder neue Ideen entwickele. Das sei auch notwendig, um die Weltmarktführerschaft zu behaupten.

Merkel versprach, sich für bezahlbare Energiepreise einzusetzen und keine Steuern zu erhöhen. Die deutsche Wirtschaftskraft sei derzeit gut, aber das müsse auch immer wieder erarbeitet werden.

Ausdrücklich lobte die Kanzlerin die Gestaltungspartnerschaft zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat beim heimischen Hausgerätehersteller. Grundsätzlich sei die Sozialpartnerschaft eine der großen Stärken Deutschlands und maßgeblich mitverantwortlich für den Erfolg der Wirtschaft.

Privat verbindet die Kanzlerin mit der Marke Miele Kindheitserinnerungen. „Ich bin zuhause mit einem Miele-Staubsauger aufgewachsen“, bekannte die 58-Jährige. Außerdem habe ihre Mutter erst vor Kurzem erzählt, dass Merkels Vater einst sogar ein Mieleraner war: „Vater erarbeitete sich das Geld für die Trau- und Verlobungsringe bei Miele, als er in Bielefeld-Bethel Theologie studierte.“

Eineinhalb Stunden dauert der Besuch der Kanzlerin, bei dem sie sich auch ins Goldene Buch der Stadt Gütersloh einträgt. Um 15.14 Uhr steigt der Hubschrauber mit der Regierungschefin an Bord vom Werksgelände auf. Der nächste Termin wartet.

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