Millionen-Förderung für OWL-Denkmäler
Bild: Bojak
Mit 200 000 Euro unterstützt der Bund den Erhalt und die Sanierung der ehemaligen Brennerei Elmendorf in Gütersloh-Isselhorst. Insgesamt fördert der Bund des Denkmalschutz in der Region mit einem Millionen-Euro-Betrag.
Bild: Bojak

Zu den geförderten Objekten zählen: die ehemalige Kornbrennerei in Gütersloh, 200 000 Euro; Haus Lange Straße 27 in Rheda-Wiedenbrück, 30 000 Euro; Herrenhaus der Werburg, Spenge, 100 000 Euro; Burg Herstelle, Beverungen, 100 000 Euro; Altes Rathaus, Bielefeld, 50.000 Euro; Klostergut Holthausen, Büren, 60000 Euro; Baudenkmal Falkenburg, Detmold-Berlebeck, 100 000 Euro; Corvey-Dreizehnlindenhaus, Höxter, 25 000 Euro; Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Porta Westfalica, 300 000 Euro.

Der Bund fördert die Maßnahmen ohne die sonst übliche Kofinanzierung durch das Land. „Das ist deshalb von Bedeutung, da das Land NRW angekündigt hat, seine Denkmalfinanzierung komplett einzustellen. Bei aller Freude über die Förderung ist der Rückzug des Landes sehr bedenklich. Die Landesregierung kommt einer originären Aufgabe des Landes nicht mehr nach. Wer die Baudenkmäler vernachlässigt, ist geschichtsvergessen“, kritisiert Schäffler.

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