Moderner Entwurf für Gleis 13 vorgelegt
Ansicht: Jonek + Dressler
Schwebend auf v-förmigen Pfeilern: Der Neubau soll zwei großflächige Etagen haben. Stellplätze gibt es darunter. 
Ansicht: Jonek + Dressler

Einen ersten Entwurf hat die Gleis 13 GmbH vorgelegt. Der Gesellschaft, an der der Gütersloher Unternehmer Thomas Hagedorn und der Bielefelder Projektentwickler Christoph Borchard zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind, gehört das fast 11 000 Quadratmeter große Grundstück.

Der moderne Entwurf der Bielefelder Architekten Jonek und Dressler sieht ein auf v-förmigen Pfeilern gleichsam über dem Boden schwebendes Gebäude vor. Durch eine vollständige Öffnung der beiden Kopfseiten und großflächige Fensterflächen soll eine hohe Transparenz entstehen. Die Längsfassaden sollen mit Geotextil verkleidet werden. Lichtinszenierungen ermöglichen verschiedene Tag- und Nachtansichten. Die Gebäudekanten sollen abgerundet werden, was laut Vorlage für den Planungsausschuss (Dienstag, 26. April, 17 Uhr) den Eindruck einer Kastenform vermeiden soll.

Vorgesehen ist, dass die Qualität des Gebäudes in einem städtebaulichen Vertrag festgeschrieben wird. Weil der zurzeit in Arbeit befindliche Bebauungsplan erst später fertig werden wird, soll das erste der insgesamt vier Gebäude am Güterbahnhof vorab über Paragraf 34 Baugesetzbuch (Zulässigkeit von Bauvorhaben innerhalb bebauter Ortsteile) genehmigt werden. Laut Rick Mädel, Geschäftsführer der Firma Hagedorn Revital, soll für jedes der vier Bauvorhaben eine Projekt-GmbH gegründet werden.

Insgesamt werde bei Gleis 13 mit einem Bauvolumen von 20 bis 25 Millionen Euro gerechnet. Dabei soll das erste Gebäude dem Gelände einen Stempel aufdrücken und zeigen, „hier passiert etwas“, so Mädel.

Favorisierter Betreiber für das Fitnesscenter ist die 2009 gegründete Kette Fit X. Das Logo prangt auf den Gebäudeansichten. Sie überzeuge durch das modernste Konzept, das auf Gesundheit für jedermann setze, sagte Rick Mädel. Man sei aber auch noch mit zwei bis drei anderen Betreibern im Gespräch. Am 19. April befasst sich der Gestaltungsbeirat mit den Ansichten.

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