Nach 125 Jahren ist noch lange nicht Schluss
Bild: Bitter
Zum 125-jährigen Bestehen begeisterte der Musikzug Spexard der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Konzerten. Die zweite Programmhälfte gestalteten die Mitglieder im Bayern-Look.
Bild: Bitter

Formiert hatte sie sich seinerzeit nach der Einweihung der St.-Pankratius-Kirche. Ohne die Bindung zur Kirche verloren zu haben, präsentiert sich heute ein dynamisches Orchester unter dem Vorsitz von Jörg Bartonischek und dem Dirigat von Jörg Niggenaber.

Da wurden zum Auftakt „Lichtblicke“ des neuzeitlichen Tonsetzers Klaus Gäble zum Programm, die immer neue Hoffnung schenken sollen. Fanfarenklänge rüttelten auf. „Choral und Rockout“ des Holländers Ted Huggens deuteten die 50 Musiker auf der Bühne entsprechend lyrisch und rhythmisch.

Stimmungsvoller lassen sich die Schönheiten des Blue-Ridge-Gebirges von Virginia kaum rüberbringen, als wenn die Spexarder die gleichlautende Saga des Komponisten James Swearinger intonieren. Auch mit einem Udo-Jürgens-Medley spielten sich die Holz- und Blechbläser samt Schlagzeugern in die Herzen der Zuhörer. Da ging immer wieder die Sonne auf, aber bitte mit Sahne im ehrenwerten Haus, und mit 66 Jahren war noch lange nicht Schluss.

Die als Überraschungskonzert angekündigte zweite Programmhälfte ließ bewusst Oktoberfeststimmung aufkommen in Lederhosen und Dirndl. Der Defiliermarsch des Militärmusikers Adolf Scherzer kam so zackig daher, wie die Bayern ihre heimliche Nationalhymne lieben. Ernst Mosch wurde wach mit der wiegenden „Polka der Kinder“ und dem Ohrwurm der Fuchsgrabenpolka, arrangiert von Gerhard Weinkopf.

Den vollständigen Bericht über das Jubiläumskonzert lesen Sie in der „Glocke“ von Montag, 16. März!

SOCIAL BOOKMARKS