Ostermarkt lockt zahlreiche Besucher an
Julia Reiling aus Greffen ließ sich beim ersten Ostermarkt in der Stadthalle Gütersloh auch von den Eiern mit Fußball-Motiven begeistern.

Bereits nach einer guten Stunde waren die anfänglichen Bedenken von Heidi Bohlmann zerstreut. In dieser Zeit hatten gut 300 Besucher den Eingang zum kleinen Saal der Stadthalle passiert. Dort wurden sie von 47 Ausstellern mit ihren österlichen Dekorationen erwartet. Reinhild Vrochte und Irene Brinkmann aus Sassenberg fühlten sich in jedem Fall prima aufgehoben. „Wir brauchen Ideen für unseren Landfrauenverband“, sagte Reinhild Vrochte und konnte sich gar nicht sattsehen. So hielten es viele Besucher. Erst einmal umschauen und Ideen sammeln, um dann doch das ein oder andere Schmuckstück mit nach Hause zu nehmen. Auch Julia Reiling aus Greffen zeigte sich begeistert: „Das ist alles sehr kreativ hier, und man findet nicht nur etwas für Ostern.“ Die siebenjährige Joke Apke aus Bielefeld konnte sich von dem Stand „Kuschliges für Kinder“ nur schwer trennen. Dort gab es Schnuffelkissen und Plüschtiere mit eingesticktem Namen. Wer kann dazu schon nein sagen? Das fiel auch Ausstellerin Andrea Hartz aus Gütersloh schwer. Sie hatte sich mit ihrem Filzschmuck neben der „Confiserie Sennegold“ keinen leichten Stand ausgesucht. Immer wieder erlag sie der Naschlust und schaute bei Dieter Adrian vorbei, um eine seiner süßen Leckereien zu probieren.

Mehr im kommenden Jahr

Der Holländer Peter Kramer präsentierte ausgeblasene Eierrohlinge, die für die eigene Gestaltung gedacht waren. Die kleinsten Eier kamen von der chinesischen Wachtel. Die größten Rohlinge stammten vom Strauß. „In ein Straußenei passen 26 Hühnereier“, erklärte Kramer lachend. Die Straußeneier eignen sich nicht nur zum Bemalen. Die geteilten Schalen dienen als Kerzenständer oder bringen bepflanzt die Osterglocken prächtig zur Geltung. Auch fertig verzierter Eierschmuck war zu finden. Das Angebot reichte von filigran ausgefrästen Motiven bis zu handbemalten Eiern. Besonders sehenswert die Schmuckstücke von Dorothea Kokott aus Oberschlesien. Mit ihrer Kratztechnik stellt sie nicht nur traditionelle Muster her, sondern auch Tiermotive. Für Bohlmann ist der Erfolg Ansporn für das kommende Jahr. „Erste Anmeldungen von Ausstellern haben wir bereits. Wahrscheinlich wird der Markt dann größer aufgebaut.“

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