Pläne für Berliner Straße werden geprüft
Bild: Dinkels
Der Umbau der Berliner Straße zwischen Strenger- und Friedrich-Ebert-Straße wird noch einmal geprüft. Unterdessen schreitet die Fertigstellung des Konrad-Adenauer-Platzes (rechts) voran.
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Auf Nachfrage der „Glocke“ erklärte Sprecherin Dr. Elisabeth Menke am Dienstag: „Durch die intensive Diskussion und Rückmeldungen zu der Planung wird derzeit durch die Verwaltung geprüft, inwieweit eine Optimierung des vorliegenden Entwurfs zugunsten der Anzahl der Stellplätze ohne Einbußen der Qualität für alle Verkehrsteilnehmer möglich ist.“

Es gebe mittlerweile zahlreiche Ideen aus der öffentlichen Diskussion, wie mit dem Bereich umzugehen sei, so Menke weiter. Deswegen werde zunächst das weitere Vorgehen zwischen den politischen Vertretern und der Verwaltung abgestimmt. Auch der Entwurf werde noch einmal diskutiert.

Nach Informationen der „Glocke“ soll es an diesem Mittwoch nachmittags vor den Fraktionssitzungen ein Treffen mit den planungspolitischen Sprechern geben.

Die Verwaltung hält nach Angaben der Sprecherin an ihrem Vorhaben fest, für Anfang April eine „Anliegerversammlung“ zu planen. Das sei von der Politik als wichtiges Element im Abstimmungsprozess eingefordert worden.

Tatsächlich war in der Sitzung des Planungsausschusses am 12. Februar vom planungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Thomas Krümpelmann, die Forderung nach einer allgemeinen öffentlichen Bürgerversammlung erhoben worden.

Rathaus-Sprecherin Elisabeth Menke versicherte: „Die bauliche Umsetzung erfolgt nur, wenn eine Zustimmung der Politik vorliegt.“ Im Ausschuss habe es den Wunsch gegeben, das Thema noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen und zu berichten, nachdem eine Anliegerinformation durchgeführt worden sei.

Unterdessen hat die SPD ihren angekündigten Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses am 12. März eingereicht. Darin fordert Krümpelmann, „dass die vorgelegten Pläne zur Umgestaltung der Berliner Straße nicht weiterverfolgt werden“. Sie seien so zu ändern, „dass die ursprünglich vorgesehene Zahl von Stellplätzen hergestellt werden kann“. In Plänen war früher die Rede von 66. Das soll in beidseitiger Schrägaufstellung geschehen. Die modifizierten Pläne seien dem Ausschuss und der Öffentlichkeit – etwa in einer „Bürgerversammlung“ – vorzustellen.

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