„Polaroid“ siegt beim Kurzfilmfestival
Mit dem 20-minütigen Streifen „Polaroid“ - hier eine Szene mit Alecander Tsypilev und Franziska Lather - gewann der Bielefelder Niklas Burghardt das 23. Gütersloher Kurzfilmfestival.

 Auf Platz zwei folgt Eleni Kolitsis Komödie „Ein Single in deiner Nähe“. Rang drei belegt der Gütersloher Vorjahressieger Salomon Bohlen mit „Eine Nachricht“. Er gewann in der Sektion B (tiefgründig, dramatisch, bewegend) zudem den Publikumspreis. Der 23-Jährige, der als Regieassistent bei den Dreharbeiten zu Hans Steinbichlers hochgelobten Verfilmung „Das Tagebuch der Anne Frank“ tätig war, hat sich mit diesem Streifen auch bei den Filmhochschule in München und Ludwigsburg beworben.

In der Sektion A – Alles mit Humor – hat sich der Gütersloher Roland Powik, der in der Vergangenheit schon dreimal beim Festival als Sieger gekürt wurde, mit seinen „Mannsichten“ den Publikumspreis sichern können. Insgesamt kam sein Zusammenschnitt an Interviews mit Prominenten wie Hannes Jaennicke, Dieter Nuhr und Oliver Welke über typisch Männliches auf Platz sechs.

Ganz vorn mischt auch der 13-jährige schon seit Jahren filmbegeisterte Gütersloher Schüler Cedric Dolassek wieder mit. Er kam mit seinem ebenso gelungenen wie liebenswerten Animationsfilm „Monster“ auf Platz vier. „Swordmanship – Die Klinge des Schülers“ vom Bielefelder Sven Grocholski setzte sich auf Platz fünf.

 Am Mittwoch, 16. März, werden die oben genannten Filme ab 20 Uhr nach der Preisverleihung  - für den Sieger gibt es eine Skulptur des Gütersloher Bildhauers Johannes Zoller und eine von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh gesponserte Prämie von 250 Euro - einem Best-Of-Programm noch einmal zu sehen sein. Ergänzt wird die Vorstellung mit den jeweils drei internationalen Beiträgen aus Sektion A und B, die die meisten Publikumsstimmen bekommen haben.

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