Polizei geht von Brandstiftung aus

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Haupthaus verhindert werden.

Bei dem Brand am Mittwochabend entstand nach Angaben der Polizei ein Schaden von rund 50 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude war aber nicht zu retten.

Bei ihren ersten Ermittlungen an Ort und Stelle haben die Brandexperten der Kreispolizeibehörde keine Hinweise auf einen technischen Defekt als Ursache des Feuers entdeckt. Die Beamten gehen daher einer Mitteilung zufolge „von einer zumindest fahrlässigen Brandstiftung“ aus. 

Entdeckt worden war das Feuer nach Angaben der Ermittlungsbehörde von einem 58-jährigen Gütersloher, der mit seinem Sohn am Mittwochabend auf der Herzebrocker Straße unterwegs war. Der Mann alarmierte die Feuerwehr, die mit Kräften des Löschzugs Gütersloh sowie der freiwilligen Feuerwehren Gütersloh und Isselhorst anrückte.

Bei ihrem Eintreffen stand das etwa 10 mal 15 Meter große Heuerlinghaus voll in Flammen. Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus, in dem ein 86-jähriger Mann lebt, überzugreifen. Das jedoch konnte die Feuerwehr durch ihr schnelles Eingreifen verhindern. Auch der alte Mann kam mit dem Schrecken davon.

Die Polizei sperrte die Herzebrocker Straße für die Dauer der Löscharbeiten. Erst nach drei Stunden gaben die Beamten die Fahrbahn wieder für den Verkehr frei. Hinweise zu dem Brand nimmt die Polizei in Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/8690 entgegen.

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