Polizeieinsatz gegen Kinderpornografie
Die Gütersloher Polizei war laut Kölner Staatsanwaltschaft an dem Ensatz beteiligt.

Ihnen wird der Erwerb, der Besitz und/oder die Verbreitung kinderpornografischen Materials vorgeworfen. Das sollen sie sich überwiegend über digitale Netzwerke verschafft haben. Durchsucht wurden 41 Objekte in verschiedenen Städten in NRW, unter anderem auch in Versmold (2), Bielefeld, Minden, Hövelhof und Hamm. Federführend ist die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen. Weitere Details zum Einsatz in Gütersloh gab ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht Preis.

Noch während die Maßnahmen liefen, berichtete die Staatsanwaltschaft von bisher 330 sichergestellten Datenträgern. Einzelne Beschuldigte hätte bereits Geständnisse abgelegt. Darüber hinaus hätten die Durchsuchungen Anhaltspunkte zu weiteren Straftaten ergeben. Dabei gehe es um den unerlaubten Besitz von Schusswaffen sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Auswertung der Beweismittel dauere an.

Die Durchsuchungen beruhten überwiegend auf Mitteilungen des National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC). Das ist eine Organisation in den USA, die Hinweise im Zusammenhang mit Straftaten gegen Kinder entgegennimmt und sie an die für die weiteren Ermittlungen zuständigen Behörden in den USA und im Ausland weiterleitet. Mit anderen Ermittlungen in Verbindung mit dem Komplex „EG Berg“ und dem Münsteraner Ermittlungskomplex „EK Rose“ hatte der Einsatz laut Staatsanwaltschaft nichts zu tun.

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