Porta: Bielefeld klagt gegen Gütersloh
So soll das in Bau befindliche Porta-Möbelhaus in Gütersloh einmal aussehen. Das juristische Tauziehen um den Markt geht allerdings in die nächste Runde.

Die Bielefelder Politiker sind sich einig: Der Möbel-Markt in Gütersloh, für den vor gut drei Wochen der erste Spatenstich erfolgte, ist mit knapp 30.000 Quadratmetern zu groß und widerspricht damit dem Einzelhandelskonzept in Ostwestfalen-Lippe. Zudem hatte ein Gutachten eine deutlichere Flächenreduzierung gegenüber der ursprünglichen Planung (35.000 Quadratmeter) empfohlen, als dann tatsächlich umgesetzt wurde. 

Die Juristen der Stadt Bielefeld bereiten daher alles für eine Klage vor. Noch offen ist, ob sich Bielefeld für die juristische Auseinandersetzung mit Verl und Rheda-Wiedenbrück zusammenschließt. Denn auch diese Städte fürchten, dass der neue Möbelmarkt in Gütersloh ihren Einzelhandel schwächt.

Erst vor einer Woche hatte der Gütersloher Stadtrat am den Bebauungsplan für den Bau des Porta-Möbelhauses, eines Boss-Möbeldiscounts und eines Gartencenters beschlossen.

Porta lässt sich von dem Tauziehen nicht beirren. Kürzlich hat die Möbelkette für kommenden Mittwoch, 1. Juni, zur Grundsteinlegung für das neue Möbelhaus eingeladen. Dessen Eröffnung ist zum ersten Advent geplant.

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