Prodekon kleidet große Maschinen ein
Bild: Dinkels
Bauen nicht nur Metallverkleidungen, sondern auch den Firmensitz an der Carl-Borgward-Straße stetig aus: die Geschäftsführer (v. l.) Ralf Sundermann, Volker Büst und Thomas Rauch.
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 „Die Halle ist wegen einer starken Expansion im Produktionsbereich notwendig geworden“, erklären die Partner unisono. Heißt: Es wird zusätzliche Lager- und Logistikfläche benötigt. Knapp 650 000 Euro sind für den Neubau der 1200 Quadratmeter großen Halle veranschlagt, die mit besonders weiten Toren genau diesem Zweck dienen soll.

Das Unternehmen liegt im Winkel von Bahnlinie und Osnabrücker Landstraße. Es konstruiert, fertigt, beschichtet und montiert Blechverblendungen für Großmaschinen. Das können zum Beispiel Druck- oder auch Werkzeugmaschinen sein. Die Kunden sind zumeist Maschinenbauer im Umkreis von rund 100 Kilometern, die weltweit tätig sind. Die Gütersloher liefern die Verkleidungen, die schon mal 7 Meter hoch und 20 Meter lang sein können, bis auf die Baustelle – selbst wenn sie in den USA liegt. „Der größte Teil geht in den Export“, sagt Ralf Sundermann.

Auch den Kunden geht es zurzeit noch gut. „Einige haben 100 Prozent Auslastung gemeldet.“ Beschränkt ist das Wachstum vor allem – so scheint es – durch begrenzte Flächen und einen Mangel an Fachkräften. Gerade erst hat das noch junge Unternehmen das Zehnjährige Bestehen gefeiert. Seit 2005 sitzt es an der Osnabrücker Landstraße. Zuletzt wurden voriges Jahr 1,2 Millionen Euro in einen neue Halle und in die Erweiterung der Büroräume gesteckt.

Ist die jüngste Halle erst einmal fertig, stehen fast 5000 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung. Das Gelände ist dann nahezu ausgereizt. Geliebäugelt haben die Geschäftsführer schon mit dem benachbarten, nicht genutzten Gelände der Wäscherei Berendsen. Es entspricht aber nicht ihren Anforderungen und kommt zurzeit nicht infrage.

Die Mitarbeiterzahl ist binnen Jahresfrist von 35 auf 50 gestiegen. Mit den Neueinstellungen sind die Chefs nach eigener Aussage sehr zufrieden. Um qualifizierte Kräfte zu finden, wurden unter den eigenen Mitarbeitern schon Prämien ausgelobt.

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