Promis putten für Kinder um die Wette
Bild: Dünhölter
Radsport-Legende Rudi Altig gab auf der Anlage des Westfälischen Golf-Clubs Gütersloh fleißig Autogramme, wie auf dem Bild Ludwig Schnaus.
Bild: Dünhölter

Und zwar seine Turnier-Premiere auf der Top-Anlage bei Varensell. Gut ein Jahr nach seiner Platzreife bestritt der 66-Jährige gemeinsam mit anderen prominenten Zeitgenossen wie Radsportlegende Rudi Altig, Ex-Boxer Sven Ottke, Feldhockey-Weltmeister Stefan Blöcher oder dem zweifachen Bob-Olympiasieger Wolfgang Hoppe sowie gut 60 anderen Hobby-Golfsportlern sein Debüt bei den von der Gütersloher Eventagentur Livewelt organisierten Laureus Charity Golf Open im Westfälischen Golfclub Gütersloh. Sensationellerweise kam das aus Markus Kutzer, Anke Gerwens und Heiko Rinklake bestehende „Team Wijnvoord“ rund um den Turnier-Novizen auf Rang eins der Nettowertung.

Aber nicht nur deshalb hatte der bekannte Niederländer mindestens genauso viel Spaß wie alle anderen. Nach gut fünf Stunden auf dem Golfplatz stellt er mit seiner bekannten sonoren Brummstimme fest: „Meine Leistung war bisweilen enttäuschend, aber zwischendurch der pure Wahnsinn. Schön, dass ich mein Team allein mit meiner Anwesenheit unterstützen konnte.“

Der pure Wahnsinn

Der pure Wahnsinn war auch die Teamleistung des eigentlichen Turniergewinners. In Abwesenheit der kurzfristig verhinderten Otto Waalkes und Jan Ullrich setzte sich die Mannschaft Stefan Blöcher, Thomas Beck, Ole Ternes und Frank Kramer im Stechen gegen die schlaggleichen Peter Hauck, Michael Krapp, Ingrid Krapp und Antje Wisotzky sowie gegen 13 weitere Teams durch. Anders als beim normalen Golfwettbewerb wurde das Charity Turnier in einer Spielform ausgetragen, die Teamgeist und Taktik in den Vordergrund rückte.

Eigentlicher Turniergewinner war jedoch die von der Stiftung Laureus Sport for Good unterstützte Aktion „Mit Pferden stark machen“ in Warendorf. Seit 2001 fördert die von einer Reihe ehemaliger Spitzensportler wie Alex Schulz oder Jens Lehmann gegründete Stiftung weltweit behinderte und sozial benachteiligte Kinder. Nach Abzug aller Kosten kamen 3000 Euro für den guten Zweck zusammen. Der zweimalige Welt- und Europameister sowie 259-fache Nationalspieler Stefan Blöcher als Botschafter der Kinderhilfe freute sich: „Wir haben durch den Sport so viel Gutes bekommen. Jetzt wollen wir benachteiligten Kindern zeigen, welche unglaublichen Möglichkeiten der Sport bietet, um ein anderes, ein besseres Leben führen zu können.“

SOCIAL BOOKMARKS