Raphael Tigges stimmt Union auf Wahlen ein
Bild: Bitter
Der geschäftsführende Vorstand des CDU-Stadtverbands Gütersloh (von links): Vorsitzender Raphael Tigges (Avenwedde) sowie seine Stellvertreter Harald Heitmann (Isselhorst), Ingrid Hollenhorst (Spexard) und Wilko Wiesner (Gütersloh) mit der Landtagsabgeordneten Ursula Doppmeier.
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Seine Stellvertreter bleiben mit 46 Stimmen Harald Heitmann und Ingrid Hollenhorst. Neu hinzu kommt als Vize Wilko Wiesner (45 Stimmen). Marita Fiekas gab den stellvertretenden Vorsitz ab und wechselte für Hans-Dieter Hucke auf die Position einer Beisitzerin. Neues Gesicht unter den 15 Beisitzern auch Ute Göth aus Isselhorst für Bernhild Köster, die nicht erneut kandierte. Schriftführerin Ina Laukötter grüßte dienstlich aus Shanghai und wurde mit 47 Zählern wiedergewählt. Inzwischen war ein Stimmberechtigter hinzugekommen, so dass der neue Mitgliederbeauftragte und bleibende Beisitzer Dieter Löffler sowie stellvertretender Schriftführer Michael Wolbeck mit 48 Stimmen bestätigt wurden.

Abschied von Hans-Dieter Hucke

Tigges verabschiedete den langjährigen aktiven Ratsherrn, Aufsichtsratsvorsitzenden des Klinikums Gütersloh und DLRG-Vorsitzenden Hans-Dieter Hucke mit Dank und Respekt als die „Stimme des Sports in dieser Stadt“. In seinem Rückblick stellte Tigges die Wahl von Henning Schulz zum Bürgermeister nach vorn: „Wir sind alle froh, dass du dich in der Stichwahl am 27. September 2015 durchsetzen konntest und die CDU nach 20 Jahren wieder den Bürgermeister stellt.“

Landesentwicklungsplan im Blick

Vom 24. November 2014 bis heute sank die Mitgliederzahl aufgrund von Austritten und Todesfällen von 651 auf 614. Als besonders wertete der wiedergewählte Vorsitzende die von Monika Paskarbies vorbereitete Veranstaltung zur Flüchtlingssituation noch bevor im Herbst 2015 der große Zustrom erfolgte. Die Ratsfrau organisiert auch die Stadtrundfahrten zu Planungsthemen. Die neue Veranstaltungsreihe „Gütersloher CDU-Sommergespräche“ beschäftigte sich 2015 mit dem Euro und Griechenland sowie 2016 mit der dritten Gesamtschule im Gütersloher Norden. Mit dem Vorsitzenden des NRW-Umweltausschusses Friedhelm Ortgies und der Landtagsabgeordneten Ursula Doppmeier wurden die Auswirkungen des Landesentwicklungsplans und des Naturschutzgesetzes diskutiert.

Unterstützung für das Wahljahr

Tigges bat um Unterstützung im „anstrengenden Wahljahr 2017“, in dem er am 14. Mai als Nachfolger von Ursula Doppmeier für den Landtag kandidiert und am 24. September die Bundestagswahl mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Ralph Brinkhaus stattfindet. Bürgermeister Henning Schulz begründete die anstehenden Investitionen in Gütersloh: „In unserer Stadt leben mehr Menschen, werden mehr Kinder geboren als anderswo. Sie gehen immer früher in die Betreuung und bleiben dort länger. Trotz allem schreiben wir im Haushalt eine schwarze Null.“

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