Ray Wilson, der „Genesis“-Erbe
Ray Wilson und das Berlin Symphony Ensemble laden zum "Genesis-Klassik"-Konzert am 8. April in der Gütersloher Stadthalle ein.

Begleitet wird der Sänger vom Berlin Symphony Ensemble. Im Gepäck haben sie  alle „Genesis“-Welthits sowie Songs von Phil Collins und Peter Gabriel. Und auch eigene Stücke, die Ray Wilson mit seiner Band „Stilskin“ aufgenommen hat, werden am Freitagabend ab 20.30 Uhr in der Gütersloher Stadthalle zu hören sein.  „Die Glocke“ sprach vorab mit dem Sänger über das „Genesis-Klassik“-Projekt.

„Die Glocke“: Ray, im Vergleich zu Ihrer langjährigen Karriere nehmen die beiden „Genesis“-Jahre nur einen kurzen Zeitraum ein. Wie wichtig ist die legendäre Rockband für Sie als Musiker und auch als Mensch gewesen?

Organisiert wird das Konzert von dem Gütersloher Ulrich Bongartz, dessen neu gegründetes „Concerteam Kulturmanagement“ Benefiz-Veranstaltungen plant, deren Erlös gemeinnützigen oder auch kulturellen Projekten vor Ort zugute kommen sollen.
Wilson: Ganz klar war sie sehr wichtig. Ich bin das jüngste verbliebene Mitglied, und ich vermute, ich werde auch noch in den nächsten Jahren in der Lage sein, die „Genesis“-Fahne hochzuhalten. Tony Banks hat mit mir schon vor vielen Jahren darüber gesprochen. Glücklicherweise lieben die Leute die „Genesis“-Lieder wirklich, sowohl die von der gesamten Band als auch die aus Soloprojekten.

„Die Glocke“: An was erinnern Sie sich gern, was möchten Sie lieber vergessen?

Wilson: Ich erinnere mich gern daran, dass es mich glücklich gemacht hat, diese Musik zu spielen und die Leute damit zu unterhalten. Darauf bin ich heute noch stolz. Und ich versuche, dem Ganzen nicht nachzutrauern. Und was die schlechte Dinge betrifft – für alles gibt es einen Grund . . .

„Die Glocke“: Stimmt es, dass Sie sich mit dem „Genesis-Klassik“-Projekt einen persönlichen Wunsch erfüllen wollten?

Wilson: Ich wollte mit den Liedern einfach mal was anderes machen und einige Stücke von der CD „Calling All Stations“ in einer geschlossenen Produktion spielen.

„Die Glocke“: Ist „Genesis“ damit einverstanden?

Wilson: Ich weiß, dass die Band zu meiner Zeit sehr gefrustet war, weil sie mehr als 100 Millionen Platten verkaufte, aber niemand ihre

Karten für das „Genesis-Klassik“-Konzert am Freitag, 8. April, 20.30 Uhr in der Gütersloher Stadthalle gibt es in allen „Glocke“-Geschäftsstellen und in der Stadthalle, Tel. 05241/864244.
Songs coverte. Außer Steve Hackett bin ich, glaube ich, der einzige, der das Ganze am Leben erhält.

„Die Glocke“: Welche Musik von „Genesis“ mögen Sie selbst am liebsten– die aus der Rock-Ära mit Peter Gabriel als Frontmann oder eher die Pop-Songs aus der Ära Phil Collins?

 Wilson: Da habe ich eigentlich keine Vorliebe. Ich mag einfach einige Lieder mehr als andere. Phil und Peter waren beide großartig. Meine Lieblings-CD ist jedenfalls „A Trick Of The Tail“.

Das komplette Interview und die Hintergründe des Konzerts lesen Sie in der Samstagsausgabe der Gütersloher „Glocke“.

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