Real hat das Gröbste hinter sich
Bei laufendem Betrieb ist der Real-Markt in den vergangenen Monaten umgebaut worden. Geschäftsleiter Karsten Urbaniak (links) und Bezirksleiter Heinrich Westhoff sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.  Bild: Steinecke

Ab Freitag soll auch die beengte Parkplatzsituation bereinigt sein. „Wir haben hier eine tolle Basis mit richtigen Akzenten geschaffen“, sagt Bezirksleiter Heinrich Westhoff. In der Tat ist der Markt nicht wiederzuerkennen. Zwei Eingänge hat er jetzt, und der Haupteingang wurde näher an das zweite Gebäude gerückt. Dort befinden sich die Abteilungen Elektro, Autozubehör, Heimwerken und Spielwaren sowie die neu sortierte Sportabteilung.

Gleich beim ersten Schritt in den Lebensmittelmarkt fällt auf: Hier hat sich viel verändert. Heller, aufgeräumter, großzügiger scheint der Bereich durch den Anbau zu sein und deutlich gewachsen. „Nein, es ist hier nicht größer geworden“, schmunzelt Karsten Urbaniak. Durch das Entfernen der abgehängten Decke und das Aufarbeiten des dunkel gewordenen Fußbodens präsentiert sich der Markt nun geräumig. Unterstützt wird das durch den fünfeinhalb Meter breiten Gang, der die Kunden durch die Abteilungen führt.

So ist die Obst- und Gemüseabteilung zwar nur um 30 Quadratmeter gewachsen, sie wirkt mit ihrer breiten Front allerdings einladender als vor dem Umbau. Zuwachs hat der Real jedoch mit den Frische-Theken bekommen. Brot, Käse und Fleisch werden dort von Fachpersonal verkauft. Einige Wurstwaren werden vom Metzger direkt vor Ort frisch hergestellt und im eigenen Ofen geräuchert. Mit selbstgemachten Salaten will sich der Real zudem von den Discountern abheben.

Ganz neu ist bei den Frische-Theken die Abteilung mit frischem Fisch. Dort entwickelte der Real zusammen mit der IKK die Ausbildung zur Fachkraft für Frischfisch und verkauft nach eigenen Angaben nur Fische von nicht bedrohten Tierarten. Ebenfalls neu ist die Abteilung mit internationalen Spezialitäten. 4000 Produkte aus elf Ländern von allen Kontinenten sind dort zu finden. Zehn neue Kassen garantieren eine schnelle Abwicklung beim Bezahlen. Dahinter sind mit einem Friseur, einem Asia-Imbiss, einem Schmuckladen, einer geplanten Apotheke und einem Lotto-Laden mit angeschlossener Post-Annahme weitere wichtige Dienstleister vorhanden.

Der direkt im Gebäude befindliche Getränkemarkt soll in vier Wochen fertiggestellt sein. Urbaniak: „Wichtig ist, dass keine Bauzäune mehr stören und im Laden alles an seinem Platz steht. Der Einkaufsstandort besteht am Anger seit 1967. Zunächst als Garant, übernahm später der Allkauf das Gebäude. Seit 1990 wird es vom Real genutzt.

SOCIAL BOOKMARKS