40 Neu-Infektionen, ein weiterer Toter
Die Zahl der Todesfälle im Zuge der Corona-Pandemie ist im Kreis Gütersloh von 39 auf 40 gestiegen (Stand Dienstag, 24. November).

Das sind 40 Fälle mehr als am Montag. 5602 Personen (Vortag: 5532) gelten als genesen, 892 (923) als noch infiziert. Die Covid-19-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner betragen unverändert 205,5. 809 infizierte Personen sind in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit wie am Vortag 83 Patienten stationär behandelt. Davon müssen 19 Personen (20) intensivmedizinisch versorgt werden, 16 von ihnen werden wie am Vortag beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 40 Personen an oder mit Covid-19 gestorben.

Borgholzhausen: 12 aktive Fälle (wie am Vortag), 71 Gesundete (+1), 121,7 7-Tage-Inzidenz, 0 Verstorbene (gesamt), insgesamt 83 gemeldete Infektionen seit März. 

Gütersloh: 293 aktive Fälle (wie am Vortag), 1699 Gesundete (+17), 238,1 7-Tage-Inzidenz, 10 Verstorbene (gesamt), insgesamt 2002 Infektionen. 

Halle: 35 aktive Fälle (-1), 180 Gesundete (+1), 115,5 7-Tage-Inzidenz, 5 Verstorbene (gesamt), insgesamt 220 Infektionen. 

Harsewinkel: 32 aktive Fälle (-5), 323 Gesundete (+5), 104,3 7-Tage-Inzidenz, 2 Verstorbene (gesamt), insgesamt 357 Infektionen. 

Herzebrock-Clarholz: 36 aktive Fälle (-10), 269 Gesundete (+10), 179,5 7-Tage-Inzidenz, 5 Verstorbene (gesamt), insgesamt 310 Infektionen. 

Langenberg: 5 aktive Fälle (-2), 142 Gesundete (+2), 46,2 7-Tage-Inzidenz, 1 Verstorbener (gesamt), insgesamt 148 Infektionen. 

Rheda-Wiedenbrück: 164 aktive Fälle (-11), 1528 Gesundete (+12), 292,7 7-Tage-Inzidenz, 1 Verstorbener (gesamt), insgesamt 1693 Infektionen. 

Rietberg: 62 aktive Fälle (+9), 351 Gesundete (+1), 191,9 7-Tage-Inzidenz, 0 Verstorbene (gesamt), insgesamt 413 Infektionen. 

Schloß Holte-Stukenbrock: 57 aktive Fälle (-7), 226 Gesundete (+7), 177,0 7-Tage-Inzidenz, 2 Verstorbene (gesamt), insgesamt 285 Infektionen. 

Steinhagen: 37 aktive Fälle (+1), 183 Gesundete (+1), 165,3 7-Tage-Inzidenz, 8 Verstorbene (gesamt), insgesamt 228 Infektionen. 

Verl: 72 aktive Fälle (-7), 384 Gesundete (+8), 215,6 7-Tage-Inzidenz, 3 Verstorbene (gesamt), insgesamt 459 Infektionen. 

Versmold: 65 aktive Fälle (wie am Vortag), 166 Gesundete (+3), 270,2 7-Tage-Inzidenz, 0 Verstorbene (gesamt), insgesamt 231 Infektionen. 

Werther: 22 aktive Fälle (+2), 80 Gesundete (+2), 175,7 7-Tage-Inzidenz, 3 Verstorbene (gesamt), insgesamt 105 Infektionen.

Neue Regeln seit 2. November 2020

Am 2. November 2020 sind bis Ende des Monats bundesweit verschiedene Regeln in Kraft getreten. Hier ein Auszug:

Kontakte: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Private Feiern in Wohnungen werden als „inakzeptabel“ bezeichnet. 

Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Auch Kantinen dürfen öffnen. 

Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. 

Sport: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen. 

Tourismus: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten – auch im Inland. Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. 

Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege sind möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. 

Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Es gibt Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Geschäft sein dürfen. 

Bildung: Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. 

Arbeit: Überall, wo das möglich ist, soll wieder von zuhause gearbeitet werden. Firmen: Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. 

Risikogruppen: In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen zügig Schnelltests eingesetzt werden.

Die Zahl der Todesfälle im Zuge der Corona-Pandemie ist im Kreis Gütersloh von 39 auf 40 gestiegen (Stand Dienstag, 24. November).

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