Säugling stirbt nach Schütteltrauma
Verhandelt wird vor dem Bielefelder Landgericht.

Er soll am 9. September seinen zwei Monate alten Sohn in einer Stresssituation in den Arm genommen und derart heftig geschüttelt haben, dass der Säugling später an den Folgen des Schütteltraumas gestorben sei (die „Glocke“ berichtete). Die Mutter befand sich zu dem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.

Der Säugling soll schon mehrere Tage unter Durchfall und Erbrechen gelitten haben. Als der Vater bemerkte, dass der Junge sich nicht mehr bewegte, rief er eine Notärztin. Sie konnte das Kind reanimieren. Es starb am 13. September in der Kinderklinik Bethel an einem Hirn-Ödem und an einem Herz-Kreislauf-Versagen. Die offenbar überforderte Familie hatte vor dem Vorfall bereits Kontakt zum Gütersloher Jugendamt.

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