Sams und Co. bescheren Besucherrekord
Bild: Pieper
Kinderbuchautorin Marlene Jablonski beendete den „Lesefrühling“ 2012 in der Gütersloher Stadtbibliothek, der 840 Besucher zählte.
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Und auch ihre Antwort auf die Frage „Warum sind deine Geschichten immer so lustig?“ kam postwendend: „Weil ich selbst so ein lustiger Typ bin.“

Applaus für eine junge Autorin, die mit vergnüglich-frechen Abenteuern ihres „Hamsters Hektor“ den „Lesefrühling“ in der Gütersloher Stadtbibliothek beendete.

Elf Lesungen haben dort seit dem 17. April für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren stattgefunden. Neun Veranstaltungen waren restlos ausverkauft. 840 Zuhörer zählte das engagierte Team insgesamt – eine deutliche Steigerung zu 2011 (765 Besucher).

Sonja Omvlee, die die siebte Auflage der in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bielefeld organisierten größten Kinder-Literaturreihe zwischen Hamburg und Ruhrgebiet betreut, zeigte sich gestern im Gespräch mit der „Glocke“ mehr als zufrieden. „Das Konzept, die meisten Lessungen vormittags abzuhalten, ist aufgegangen. 22 Schulklassen und Kindergartengruppen aus dem gesamten Kreis haben die unterschiedlichen Angebote genutzt.“

Erneut bürgten prominente Autoren, allen voran der Vater des Sams – Paul Maar - für die Qualität der gebotenen Kinderliteratur. Aber auch der Münsteraner Grafikdesigner und Autor Daniel Napp wusste mit seiner „Achtung, hier kommt Lotta“, bestens zu unterhalten. Andreas Schlüter bot angenehmen Grusel mit „Die Mumie und ich“. Viel Spaß hatten die jungen Zuhörer – und auch deren erwachsene Begleiter – bei Irene Margil, die mit ihren „Fünf-Asse“-Helden eine olympiareife Lesung bot und die Zuhörer im wahrsten Sinn des Wortes ordentlich bewegte. Das galt auch für den Liedermacher Wolfgang Hering, der beim Kinderkonzert zum Mitmachen begeisterte. Besonders stolz ist man auf die Lesung mit Andrea Karime. Von Gütersloh aus startete die Autorin gleich nach Wien durch, um den österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis entgegenzunehmen.

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