Seniorenclub sucht aktive Mitglieder
Sind jetzt im neuen Vereinsheim „Bonnevie“ anzutreffen: (v. l.) Gerda Dorroch, Beisitzerin des Seniorenclubs, die Vorsitzende Uta Remfort, Kassierer Horst Eliasmöller und Beisitzer Magdalene Schürmann.

„Gar nicht so einfach“, sagt die Vorsitzende Uta Remfort. Inzwischen ist sie aber im Restaurant „Bonnevie“ an der Avenwedder Straße fündig geworden.

 Wohl bedacht musste die Wahl des neuen Treffpunkts sein. Natürlich sollte er genügend Platz bieten. Schließlich ist die Versammlung, die zweimal im Monat stattfindet, eine willkommene Abwechslung im Alltag der Club-Mitglieder und stets gut besucht. Für die Senioren, die noch mit dem eigenen Auto anreisen, mussten Parkplätze vorhanden sein. Für die andern Teilnehmer sollte es eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe geben. Alle Anforderungen erfüllt das „Bonnevie“.

Eingewöhnungszeit ist nötig

Etwas Eingewöhnungszeit benötigt die Gesellschaft noch. „Es ist zu klein hier“, sagt Alfons Eifler, der 15 Jahre lang den Verein als zweiter Vorsitzender begleitet hat. An diesem Donnerstag ist es aber auch richtig voll. „Es sind ja schon alle da“, bemerken zwei ältere Damen, die eingehakt vorsichtig einen Blick riskieren. Kurzerhand wird eine Trennwand aufgeschoben und der Raum erweitert. „Wir müssen noch ausprobieren wie wir die Tische richtig hinstellen“, sagt Uta Remfort. Sie ist mit der Wahl des neuen Treffs durchweg zufrieden.

Fast 30 Jahre Vereinsgeschichte

1983 wurde der Senioren-Club von Friedel Kramer gegründet. Seit gut einem Jahr ist Uta Remfort die Vorsitzende. Ein Seniorenclub-Mitglied, das die 57-Jährige von der Seniorenbetreuung beim DRK kannte, sprach sie an und fragte ob sie nicht den Vorsitz übernehmen wolle, da der Verein auseinanderzubrechen drohe. „Da bin ich da einfach mal hingegangen“, erzählt Uta Remfort. Zusammen mit der zweiten Vorsitzenden Ingrid Holtkamp, dem Kassenwart Horst Eliasmöller sowie den Beisitzerinnen Magdalene Schürmann und Gerda Dorroch leitet sie jetzt den Verein. „Nach dem Urlaub kann man schon wieder anfangen zu planen“, erklärt Gerda Dorroch, dass es immer etwas zu tun gibt.

Neue Mitglieder gesucht

Gerade ist das Programm für das zweite Halbjahr fertig geworden. Außer den Monatsversammlungen sind ein Pickertessen oder die Besichtigung der Strumpf-Fabrik Falke geplant. Auch zwei Urlaubsfahrten stehen auf dem Programm. Demnächst soll es für zehn Tage in den Harz gehen. Die Weihnachtsfeier und das Osteressen sind zwei Termine, die besonders gut ankommen. Gern würde Uta Remfort weitere Mitglieder im Alter zwischen 60 und 70 Jahren in den Verein holen. „Also ich bin vor 14 Jahren in den Club eingetreten, weil ich gern in Gesellschaft bin“, nennt die zweite Vorsitzende Magdalena Schürmann den wichtigsten Grund für eine Mitgliedschaft im Seniorenclub.

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