40 Covid-19-Infizierte im Krankenhaus
Foto: Steinecke
Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt bei 152,9.
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3413 (Vortag: 3356) Personen gelten als genesen und 648 (557) als noch infiziert. Die Covid-19-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 152,9 (140,8). Von den 648 noch infizierten Personen befinden sich 608 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 40 Patienten (33) stationär behandelt. Davon müssen drei Personen (zwei) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit Covid-19 verstorben.

Borgholzhausen: 6 aktive Fälle (+1), 43 Gesundete, insgesamt 49 gemeldete Infektionsfälle seit März. 

Gütersloh: 220 aktive Fälle (+13), 1007 Gesundete, 3 Verstorbene, insgesamt 1230 Infektionen. 

Halle: 25 aktive Fälle (+2), 87 Gesundete, 5 Verstorbene, insgesamt 117 Infektionen. 

Harsewinkel: 46 aktive Fälle (+18), 150 Gesundete, ein Verstorbener, insgesamt 197 Infektionen. 

Herzebrock-Clarholz: 40 aktive Fälle (+12), 160 Gesundete, insgesamt 200 Infektionen. 

Langenberg: 12 aktive Fälle (+5), 107 Gesundete, insgesamt 119 Infektionen. 

Rheda-Wiedenbrück: 84 aktive Fälle (+25), 1147 Gesundete, insgesamt 1231 Infektionen. 

Rietberg: 47 aktive Fälle (-2), 214 Gesundete, insgesamt 261 Infektionen. 

Schloß Holte-Stukenbrock: 42 aktive Fälle (+3), 102 Gesundete, ein Verstorbener, insgesamt 145 Infektionen. 

Steinhagen: 26 aktive Fälle (kein Anstieg im Vergleich zum Vortag), 91 Gesundete, 8 Verstorbene, insgesamt 125 Infektionen. 

Verl: 59 aktive Fälle (+10), 194 Gesundete, insgesamt 253 Infektionen. 

Versmold: 24 aktive Fälle (+4), 71 Gesundete, insgesamt 95 Infektionen. 

Werther: 17 aktive Fälle (kein Anstieg im Vergleich zum Vortag), 40 Gesundete, 3 Verstorbene, insgesamt 60 Infektionen.

Seit Montag, 19. Oktober 2020, ist der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Seitdem befindet sich der Kreis Gütersloh in der Gefährdungsstufe 2 per Allgemeinverfügung.

Neue Regeln ab 2. November 2020

Zum 2. November 2020 treten bis Ende des Monats bundesweit verschiedene Regeln in Kraft. Das ist geplant:

Kontakte: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Private Feiern in Wohnungen werden als „inakzeptabel“ bezeichnet. 

Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Auch Kantinen dürfen öffnen. 

Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. 

Sport: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen. 

Tourismus: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten – auch im Inland. Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. 

Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege sind möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. 

Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Es gibt Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Geschäft sein dürfen. 

Bildung: Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. 

Arbeit: Überall, wo das möglich ist, soll wieder von zuhause gearbeitet werden. Firmen: Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. 

Risikogruppen: In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen zügig Schnelltests eingesetzt werden.

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