Sieben Verletzte bei Unfallserie auf A2
Bild: Eickhoff

Zwischen Gütersloh und Bielefeld haben sich am Freitag auf der A2 gleich mehrere Unfälle ereignet. Im Rückstau fuhr eine 23-jährige Frau aus Gütersloh mit ihrem Fahrzeug auf einen Audi A6 mit Wiesbadener Kennzeichen auf.

Bild: Eickhoff

Zunächst war etwa eineinhalb Kilometer vor dem Parkplatz „Obergassel“ der Fahrer eines silbernen Daiwoo aus Langenhagen bei Hannover auf einen Passat aufgefahren. Dabei verletzte sich der Fahrer am Bein, seine schwangere Beifahrerin musste nach einer notärztlichen Behandlung an der Unfallstelle ebenso ins Krankenhaus eingeliefert werden wie die drei Mitfahrer auf der Rückbank. Darunter befand sich auch ein Kleinkind. Der Fahrer des Passat aus Kiel blieb unverletzt.

Zur Versorgung der Verletzten wurden zwei Notärzte an die Unfallstelle entsandt (Christoph 13, Notarzteinsatzfahrzeug aus Gütersloh) und sechs Rettungswagen.

Aufgrund der hohen Zahl von Verletzten wurde das Modul „Massenanfall von bis zu zehn Verletzten“ ausgelöst, so dass unter anderem auch der Leitende Notarzt aus Gütersloh und der Organisationsleiter Rettungsdienst aus Rietberg an die Unfallstelle eilten. Zur weiteren Unterstützung rückten ferner die Berufsfeuerwehr aus Gütersloh und der Löschzug Spexard zur Unfallstelle aus.

Kritik an nicht vorhandener Rettungsgasse

„Die Rettungsgasse war eigentlich gar nicht vorhanden, eine einzige Katastrophe“ berichtete Oliver Eichstätt vom Führungsdienst der Feuerwehr über seine Anfahrt zur Unfallstelle.

Im Rückstau war es zwischenzeitlich zu weiteren Unfällen gekommen. Rund 500 Meter vor der ersten Unfallstelle, kurz vor der Brücke über die Verler Bleichestraße, fuhr eine 23-Jährige Frau aus Gütersloh auf einen Audi A6 aus Wiesbaden auf. Die Gütersloherin und ihre Beifahrerin (21) wurden bei dem Unfall ebenfalls verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei einem dritten Auffahrunfall, mehrere Kilometer vor der ersten Unfallstelle, wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Autobahn mehr als eine Stunde voll gesperrt

Die Autobahn musste in Richtung Hannover für mehr als eine Stunde komplett gesperrt werden. Dadurch entstand ein Stau von mehr als zehn Kilometern Länge. Die Fahrzeuge standen teilweise bis zur Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück. Der Verkehr normalisierte sich erste in den späten Abendstunden wieder.

Auch auf der Richtungsfahrbahn Dortmund kam es durch Schaulustige zu einem Stau, hier ging es zwischen dem Kreuz A2/A33 und der Unfallstelle nur im Schritttempo auf allen drei Fahrstreifen voran.

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