Siegerentwurf benötigt den geringsten Platz
Schlicht und elegant: Eine Rundung mit Schaufenster soll der neuen Feuer- und Rettungswache auf dem Gelände an der Friedrich-Ebert-Straße das gewisse Etwas geben.

Für den Sieger-Entwurf gab es bei der gestrigen Präsentation im Theater-Foyer nicht nur Applaus von Bürgermeisterin Maria Unger, weiteren Verantwortlichen aus der Verwaltung, einigen Mitgliedern des Stadtrats sowie von interessierten Bürgern, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 22.000 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Gatermann- und Schlossig-Architekten aus Köln sowie die Struhk-Planungsgesellschaft aus Braunschweig. Sie und die nächsten zwei Platzierten teilen sich eine Gewinnprämie in Höhe von 56 000 Euro.

Auf funktionale Umsetzung geprüft

Die Entwürfe wurden von der Jury nach den Kriterien der Gestaltungsqualität, der funktionalen Umsetzung in Bezug auf das Raumprogramm sowie der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beurteilt. 10 Architektenbüros waren für die Teilnahme gesetzt, 15 weitere wurden ausgelost, 20 schafften es letztlich, ihre Entwürfe einzureichen. Das junge Berliner Architektenteam berücksichtigte den besonderen Standort der künftigen Feuerwache auf einem Grundstück ohne klassische Rückseite besonders pfiffig. Das Gebäude hat einen geschlossenen Innenhof. An der Friedrich-Ebert-Straße soll ein repräsentatives Schaufenster entstehen. Die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge befindet sich an der Prekerstraße. Die entscheidenden Punkte holten die Berliner, indem sie mit ihrem Entwurf die geringste Grundfläche in Anspruch nahmen, so dass möglichst viel Fläche für den Marktplatz bleibt.

“Hervorragend gelungen“

„Städtebaulich und von den Hochbau-Aspekten her hervorragend gelungen und von vornehmer Zurückhaltung“, lobte Stadtbaurat Henning Schulz die Siegerarbeit. Auch Güterslohs Feuerwehr-Chef Joachim Koch zeigte sich vom Plan überzeugt und präzisierte: „Im Obergeschoss optimal, im Erdgeschoss gibt es einiges anzupassen.“

Was die Architekten zu der Entscheidung sagen, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“ vom 4. März 2015

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