Siewekes wagen Neustart mit dem „Amadé“
Bild: Steinecke
Neustart an der Sundernstraße: Katja und Olaf Sieweke.
Bild: Steinecke

Bereits ein Blick auf die Fachwerkfassade und die Außenanlagen an der Sundernstraße genügt, um zu erkennen, dass sich dort alles grundlegend geändert hat. Innen werden die Gäste sofort von einer freundlich gedämpften Atmosphäre eingenommen. „Es war eine Entscheidung aus der Erfahrung heraus“, begründet Sieweke die Wahl von Teppich und gegen den Trend zum Parkettboden. Bei seiner Frau Katja liefen alle Fäden für Innenumbau, Dekoration und Inneneinrichtung zusammen.

„Dafür hatten wir keinen Innenarchitekten. Das kommt alles von ihrer Festplatte. Die verstaubte Pracht der Sinfonie haben wir hinter uns gelassen“, sagt Sieweke zufrieden. Ein weiteres Engagement an der Stadthalle sei für ihn wegen fehlender Perspektiven nicht mehr infrage gekommen.

Details zu den Umbaukosten wollte er nicht verraten. Zunächst ist das Haus von Johannes Sagemüller gepachtet. „Es gibt aber einen Letter of Intent“, nach dem laut Sieweke ein späterer Kauf nicht ausgeschlossen ist.

Durch die Einteilung der Gastronomie in mehrere Bereiche entsteht ein privater Eindruck bei trotzdem transparenter Gestaltung. Während der Restaurantbereich Platz für 68 Gäste bietet, kann der Saal von bis zu 180 Personen genutzt werden. Dabei legte das Ehepaar Wert darauf, dass die Bühne erhalten blieb. Hinzu kommen eine Außenterrasse mit 50 Plätzen zum Speisen, ein reiner Biergarten sowie eine Raucherterrasse.

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