So geht es an der 3. Gesamtschule weiter
Foto: Dinkels
Soll in Kürze mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts bezogen werden: der mit Ausnahme der Fassade fertiggestellte Bauteil 4 der dritten Gesamtschule an der Ahornallee (links). Die Jahrgänge fünf und sechs sollen dort unterrichtet werden.
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Darüber informiert der Beigeordnete Henning Matthes in einem Brief an die Eltern – ebenso wie über einen Zwischenfall.

Mit Beginn des Schuljahrs 2021/22 werde mit den Bauarbeiten für die schulische Nutzung des Erdgeschosses in Bauteil 2 begonnen, teilt Matthes mit. Vorgestellt werden soll die Planung im Schulbauausschuss am Dienstag, 16. Februar. Eigentlich hätte das schon in der ausgefallenen Januar-Sitzung geschehen sollen.

„Dadurch wird eine Veränderung der Verpflegungssituation erforderlich. Voraussichtlich bis zum Sommer 2023 (Inbetriebnahme der endgültigen Mensa) wird für die Verpflegung übergangsweise ein Teil der Sporthalle genutzt“, führt der Beigeordnete weiter aus. Geplant sei, dass für die Essensausgabe und Vorbereitung ein Geräteraum und für die Einnahme des Mittagessens ein Hallendrittel hergerichtet werde. „Der Sportunterricht wird in den beiden verbleibenden Hallenteilen stattfinden.“ Das sei bis zur Fertigstellung der Schule ausreichend. Die Schüler der dritten Gesamtschule, die am Standort Freiherr-vom-Stein-Schule unterrichtet würden, würden dort in der Mensa verpflegt.

Auch für die Sportvereine, die in der Sporthalle Nord trainieren, darunter die Handball-Spielgemeinschaft Gütersloh, müssen sich in der Zeit mit weniger Raum begnügen.

„Die Räumlichkeiten im neu erstellten Bauteil 4 können erfreulicherweise termingerecht in Betrieb genommen werden, wenn die Corona-Situation einen Unterricht in Präsenz wieder erlaubt“, teilt Matthes weiter mit. Wie schon berichtet, sollen die Jahrgänge fünf und sechs dort unterrichtet werden. Der sechste Jahrgang kehrt dann von der Freiherr-vom-Stein-Schule zurück. Wie Matthes dieser Zeitung sagte, soll auch im nächsten Schuljahr ein Jahrgang in die Räume der bis 2023 auslaufenden Realschule ausweichen. Welcher, das stehe noch nicht fest.

Einbrecher beschädigen Heizung und Lüftung

Für den Bezug des Bauteils 4 müssen noch zwei Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. „Es konnten noch nicht alle bestellten Möbel vollumfänglich geliefert werden, da auch die Herstellerfirmen zunehmend krankheitsbedingte Personalausfälle zu beklagen haben und die besondere, pandemiebedingte Situation insgesamt bewältigen müssen“, so Matthes. „Ein lehrplanmäßiger Unterricht ist aber sichergestellt.“

Zum anderen sei in der Zeit nach Weihnachten gleich zweimal in das Gebäude eingebrochen worden. Beim ersten Mal habe es einen reinen Vandalismusschaden gegeben. Beim zweiten Mal sei ein „immenser Schaden an der Hauptverteilung“ entstanden, indem alle Steuerungen für die Heizung und die Lüftungsanlage „fachgerecht demontiert und entwendet“ worden seien, so der Beigeordnete. Das sei nicht nur ärgerlich und bedauerlich. Es müssten auch „alle Steuerungsmodule neu beschafft, eingebaut und programmiert werden“. Daran werde mit Hochdruck gearbeitet.

„Derzeit muss das Bauteil 4 im Notbetrieb mit Heizwärme versorgt werden und die Lüftungsanlage ist außer Betrieb“, berichtet der Beigeordnete. Es sei nicht auszuschließen, dass die Reparaturarbeiten noch über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Präsenz hinaus andauerten und die Heizung noch nicht wieder richtig funktioniere. Sofern die Lüftungsanlage bei Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts noch nicht wieder in Betrieb sein sollte, würden sämtliche Räume über die Fenster nach vorgegebenen Intervallen belüftet – wie dies auch bei allen anderen Schulen erfolge, so Matthes. „Dazu sind nach dem Einbruchschaden bereits Versuche zur Sicherstellung der erforderlichen Luftmengen gemacht worden.“

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