Sparkasse Gütersloh feiert Richtfest
Bild: Dinkels
Am Richtkranz: (v. l.) Polier Jens Kisse, Bürgermeisterin Maria Unger und Vorstandschef Jörg Hoffen im neuen Innenhof von Sparkasse und Rathaus.
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Am Dienstag hatte die Sparkasse Nachbarn sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zum Richtfest geladen – nachdem man sich die Grundsteinlegung im vergangenen Jahr gespart hatte. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Neubau einen Beitrag zur Aufwertung dieses Quartiers leisten und der Stadtverwaltung voll bezugsfähige Räume zur Verfügung stellen können“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jörg Hoffend.

Das Bauvorhaben komme zügig voran, mit dem Richtfest sei eine wichtige Etappe zur Fertigstellung des Neubaus erreicht worden. Hoffend dankte den beteiligten Handwerksunternehmen. Von den bisher beteiligten 20 Firmen stammten 14 aus Gütersloh. Am Ende sollen bis zu 30 mitgewirkt haben. Planung und Bauleitung liegen in den Händen des Architekturbüros Walter Hauer.

Der Neubau soll laut Vorstandschef im Januar 2016 planmäßig bezogen werden. Das Gebäude erfülle den neuesten energetischen Standard, was sich bei den Energiekosten für das Geldinstitut und die Stadtverwaltung auszahlen werde, so Hoffend.

Auch Bürgermeisterin Maria Unger (SPD) betonte, der Erweiterungsbau der Sparkasse habe „einen außerordentlich hohen städtebaulichen Wert, denn mit dem Neubau bekommt das gesamte Areal zwischen Friedrich-Ebert-, Eickhoff- und Strengerstraße eine veränderte, sehr einprägsame Kontur“. Die gegliederte Fassade korrespondiere harmonisch mit der Rathausfassade, so Unger. Mit dem bemerkenswerten Volksbank-Gebäude bekomme die Einfahrt zur Innenstadt von der Bahnunterführung her „ein markantes und ansprechendes Gesicht“. Das Büro Hauer hatte schon die Erweiterung des Rathauses zwei geplant.

Die Stadtverwaltung, die ihre ausgelagerten Standorte konzentrieren will, wird mit den Fachbereichen Umweltschutz, Finanzen, Grünflächen und Rechtsservice die Obergeschosse beziehen. Auch die Erste Beigeordnete Christine Lang wird dort ihr Büro haben. Die Sparkasse will das Erdgeschoss unter anderem fürs Private Banking nutzen.

Unger wies darauf hin, dass Sparkasse und Stadtverwaltung nicht nur schon bisher Nachbarn gewesen seien, sondern es auch nicht ungewöhnlich sei, dass die „Tochter“ (Sparkasse) Bereiche aus dem „Mutterhaus“ (Stadt Gütersloh) aufnehme. Hoffend sagte: „Wenn wir hier 5,4 Millionen Euro investieren, ist das ein klares Bekenntnis zur Selbstständigkeit der Sparkasse und ihrer wirtschaftlichen Stärke.“

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