Sparkasse im Zeit- und Kostenplan
Bild: Dinkels
Bis an die Kreuzung an der Friedrich-Ebert-Straße ist die Sparkasse vorgerückt. Hans-Peter Grabke, Leiter der Bauabteilung (links), und Vorstandschef Jörg Hoffend haben Kosten und Zeitplan im Griff.
Bild: Dinkels

Die Antwort liegt auf der Hand. „In Teilen“, berichtet der Leiter Bau und Verwaltung des Geldinstituts. Und so ist es vor einigen Tagen geschehen. An der Stelle im Hof, wo der Kran auf dem Grund der neuen Tiefgarage stand, ist die Betondecke inzwischen geschlossen worden. Noch wird sie von Stützen gehalten.

Eine gute Nachricht: „Wir haben Kosten und Zeitplan im Griff“, erklären Grabke und Vorstandschef Jörg Hoffend bei einem Rundgang mit der „Glocke“. 5,4 Millionen Euro würden gehalten, auch wenn es Verschiebungen bei den Gewerken gegeben habe. Anfang Januar werde das Gebäude – wie geplant – fertig sein.

Seit wenigen Tagen ist der verklinkerte Neubau entrüstet und prangt das rote Sparkassen-S an zwei Seiten der Front. Aktuell läuft der Innenausbau. In manchen Bereichen, die künftig von der Stadtverwaltung genutzt werden, sind die Wände gestrichen und ist Teppichboden schon verlegt. Andernorts wummert noch die Fußbodenheizung, damit der Estrich schneller trocknet. Im Sommer soll eine Luft-Wärmepumpe für Kühlung sorgen.

Die Sparkasse wird das Erdgeschoss mit ihrem Private Banking, sechs Büros im ersten Obergeschoss und das vierte Obergeschoss beziehen. Dort befindet sich auf der Ecke ein etwa 100 Quadratmeter großer Raum, der für Veranstaltungen genutzt werden soll. Hoffend: „Daraus kann man etwas machen.“

Die übrigen Flächen mietet die Stadtverwaltung an. Sie sollen nach Auskunft von Sprecherin Susanne Zimmermann ab Mitte Januar genutzt werden. Im Rathaus I in den Etagen zwei, drei und sechs seien Bauarbeiten insbesondere mit Blick auf den Brandschutz „dringend erforderlich“. Die Mitarbeiter dieser Etagen (Zentraleinheiten wie Personalservice, Öffentlichkeitsarbeit, Gleichstellung, Büro des Bürgermeisters und der Fachbereich Planung) würden Anfang des Jahres vorübergehend in den Neubau umziehen. Für die Baumaßnahmen im Rathaus würden bis zu sechs Monate benötigt.

Zimmermann: „Mit der Anmietung der Büroflächen in dem Neubau an der Eickhoffstraße soll besonders das Ziel verfolgt werden, bisher extern untergebrachte Verwaltungseinheiten an diesem Standort zu konzentrieren.“ Die endgültigen Belegungs- und Nutzungspläne für die zur Verfügung stehenden Flächen würden zurzeit konkretisiert.

SOCIAL BOOKMARKS