Spatenstich für Glasfaserausbau im Gewerbegebiet
Bild: Bitter
Spatenstich zum Glasfaserausbau des Gewerbegebiets entlang der B 61 bei Naturwaren Maas: (v. l.) Bitel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer, sein Vertriebsleiter Andreas Niehaus, Bernd Kerner (Netzgesellschaft Gütersloh), Ralf Libuda (Stadtwerke), Reinhard Maas (Maas Naturwaren), Florian Kahleis (Kahleis Garten- und Landschaftsbau und Tiefbau) und Bürgermeister Henning Schulz.
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Am Dienstag haben Bürgermeister Henning Schulz (CDU), Bitel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer und Stadtwerkedirektor Ralf Libuda auf dem Gelände von Naturwaren Maas an der Werner-von-Siemens-Straße den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen.

Ruckelfreies Laden

Glöckl-Frohnhauser, der mit 65 Mitarbeitern in Bielefeld, Güterloh, Verl, Stadthagen, Werther und Halle zurzeit einen Umsatz von 20 Millionen Euro mit 35 000 Kunden generiert, stellte schnelles Internet über Glasfaser als zukunftssichere Investition heraus. Er nennt als Vorteile: ruckelfreies Internet, rasante Up- und Downloads und surfen ohne Wartezeiten.

Glasfaser wichtig für Unternehmen

„Wir haben das wirklich schnelle Internet“, versichert Schulz; denn Kupferkabel unter Dampf werde warm und langsam. Bei Glasfaserkabel sei das anders und deshalb für ihn das einzig nachhaltige Thema, denn Wirtschaftsschaffende müssten am Markt erfolgreich sein. An diese appellierte der Bürgermeister: „Ihr müsst jetzt zuschlagen.“ Fördermittel gebe es für den Abschnitt von der Osnabrücker Landstraße bis zu den Stadtwerken nicht, erläuterte Schulz. Das Stadtoberhaupt war sich aber sicher, dass der Ausbau wegen der Beteiligung der Stadt an Bitel gut funktionieren werde.

Datenmenge verdoppelt sich jährlich

„Hier haben wir kurze Wege, und wir kennen uns“, bestätigte Stadtwerkedirektor Ralf Libuda. Er prognostizierte: „Die Datenmenge verdoppelt sich jährlich.“ Reinhard Maas als Unternehmer mit Stammsitz an der Ecke Osnabrücker Landstraße/Werner-von-Siemens-Straße verfügt mit seiner Naturwaren-GmbH über elf Läden und einen Versand. „Wenn wir auch ein verhältnismäßig kleiner Versender sind, müssen wir genauso schnell sein wie die großen“, merkte er an.

Highspeed-Internet als Wettbewerbsvorteil

Glöckl-Frohnholzer berichtete von einer Frühjahrs-Umfrage bei Geschäftskunden. Sie hätten immer wieder geantwortet, dass ihnen schnelles Internet fehle. Highspeed-Internet biete einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Es stelle einen wichtigen Standortfaktor dar, der noch vor einem Autobahnanschluss rangiere, betonte der Manager.

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