Spedition Eusterhus meldet Insolvenz an
Foto: Bussieweke
Das Spexarder Eusterhus, die jetzt Insolvenz anmelden musste, ist stolz auf moderne Fahrzeuge und treue Mitarbeiter.
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Der Rechtsanwalt aus der gleichnamigen Kanzlei mit Büro an der Strengerstraße  sagte am Dienstag dieser Zeitung:  „Wir machen ganz normal weiter.“ Er sei auch zuversichtlich, dass das Unternehmen langfristig weitergeführt werden könne. Es gebe zwei Investoren aus dem Speditionsbereich, die interessiert seien, einzusteigen.

Corona-Hilfen reichen nicht aus

Die Zahlungsunfähigkeit führte der auf Insolvenzen spezialisierte Rechtsanwalt auf die Corona-Krise zurück. Deshalb habe es weniger Fahrten und geringe Margen gegeben. Das Unternehmen habe auch schon Corona-Hilfe des Staates in Anspruch genommen. Aber das hat offenbar nicht gereicht. 

Die Spedition beschäftige 28 Mitarbeiter, berichtete Sponagel. Alle hielten zur Stange. Für drei Monate sei die Bezahlung durch das Insolvenzausfallgeld gesichert. Einige Mitarbeiter fahren seit Jahrzehnten für Eusterhus. Die Spedition verfüge über 20 Fahrzeuge und fahre für Kunden überwiegend aus der Region, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Die Geschäfte führt weiter Hans-Georg Cramer aus Delbrück. Der Geschäftsführer war nachmittags nicht zu erreichen. 

Seehäfen in Norddeutschland als Ziel

Anton Eusterhus hatte die Spedition 1927 gegründet. Mehr zur Geschichte des Familienunternehmens findet sich nicht auf der Internetseite. „Von unserem Standort im Gütersloher Lupinenweg aus sind wir in allen Richtungen schnell auf der Bahn. Besonders häufig fahren wir Seehäfen in Norddeutschland und das ganze Postleitzahlen-Gebiet 2 an“, heißt es dort. Die Firma verfügt außerdem über ein Lager. „Unsere Arbeitsplätze sind sicher und die Zeiten geregelt, das Tätigkeitsfeld ist abwechslungsreich“, wirbt das Unternehmen nach wie vor im Internet.

Die 1958 von Paul Eusterhus gegründete gleichnamige Spedition an der Wilhelmstraße hat mit der Insolvenz nichts zu tun.

www.eusterhus-spedition.de

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