Sport, Kultur und ein Rollator mit Blaulicht
Bild: Dinkels
Am Sonntag nur am Boden: Der Flugverein Gütersloh warb vor dem Theater mit einem Segelflieger für seinen Sport. Andreas Koptik, Max Zinser, Dominik Wehmer und André Kortemeier (v. l.) informierten die Besucher.
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Beispiel Segelflieger: Der Flugverein Gütersloh hat rund 120 Mitglieder, sieben Flugzeuge und er residiert auf dem Flugplatz Oerlinghausen. Zur Präsentation am Theater haben die Segelflieger das Model LS 8 mit 18 Metern Spannweite mitgebracht. Das Fluggerät kann mehr als 6000 Meter aufsteigen, ist im Gleitflug bis zu 280 Kilometer pro Stunde schnell – und das Cockpit ist für große Menschen ganz schön eng.

Jugendleiter Dominik Wehmer erläutert die Hebel, Steuerknüppel und Instrumente. Der Ausbildungsbeginn sei mit 14 Jahren möglich, mit 16 könnten Bewerber den Luftfahrerschein erwerben. Samstags und sonntags ist in Oerlinghausen Schnupperfliegen mit erfahrenen Mitgliedern.

An die 40 Vereine und Initiativen präsentieren sich an diesem Sonntag an Ständen und auf der Bühne vor dem Theater. Die Stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies (CDU) begrüßt die Gäste. Auch die stellvertretenden Landrätinnen Elvan Korkmaz (SPD) und Elke-Maria Hardieck (CDU) nehmen an einem Rundgang teil und würdigen damit die Bedeutung des Ehrenamts. Die Vorsitzende der Michaeliswoche, Gabriele Conert, zeigt sich im Gespräch mit der „Glocke“ begeistert von der Resonanz bei den Vereinen.

Judoka des TV Isselhorst demonstrieren Wurftechniken. Die Behinderten-Sportgemeinschaft macht auf Hindernisse im Alltag aufmerksam. Die Ehrenamtshandwerker von Anti-Rost sind ebenso vertreten wie die Unicef-Gruppe, Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt sowie der Gesundheits- und der Kneipp-Verein. Jürgen Jentsch, Vorsitzender des Seniorenbeirats, sagt: „Wir wollen Mitreden in der Kommune. Das geht nur, wenn wir an einem Strang ziehen.“

Die Pater-Noldus-Aktion informiert über ihre Arbeit. Die Mitglieder des Imkervereins Gütersloh haben ihre Tiere zuhause gelassen, dafür eine Schaubeute (Behausung für Bienen) und Waben mitgebracht. Am Stand des Väteraufbruchs OWL sammelen Volker Lehmann und Michael Stramm Unterschriften für die Einrichtung eines Väterbeauftragten auf Stadt- und auf Kreisebene. Mittendrin am Stand des Islamischen Zentrums gibt es Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen). Lecker.

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