Sprengmeister plant Ende des Schlots

 „Das geschieht am Sonntag, 17. April, um 8.30 Uhr“, sagt Vorarbeiter Abram Block, der mit nur drei Kollegen und zwei kraftstrotzenden Maschinen die Hallen einreißt und die Überreste trennt. Sprengmeister Hans Vieth aus Bielefeld will die Ladungen so anbringen, dass der Schlot schräg in Richtung der Straße „Am Coesfeld“ fällt. Vor den TWE-Gleisen im hinteren Bereich soll ein Schutzwall aus Schutt aufgeschichtet werden. Außerdem wird ein Fallbett gebaut.

Der Fachmann weiß, was er tut  

„Der Sprengmeister hat schon mehr als 100 Schornsteine zum Einsturz gebracht“, weiß der Vorarbeiter und fügt schmunzelnd hinzu: „Er hat gesagt, dass der Schlot zu 200 Prozent nicht zur Verler Straße hin fällt.“ Zur Entsorgung und Wiederverwendung sind die Materialien in Haufen aufgeschichtet: Steine, Metallrohre, Teerpappe sowie Holz mit Haftung oder ohne, sogenanntes A 3- und A 4-Holz. Großvolumige, blaue Container stehen bereit, um die Überreste aufzunehmen und abtransportiert zu werden. Die gesamten Abbrucharbeiten sollen spätestens in der zweiten Maiwoche beendet sein. Danach wollen die Dekra sowie der Autoteilegroßhändler Wessels und Müller Niederlassungen auf dem Areal errichten.

SOCIAL BOOKMARKS