Stadt baut Photovoltaik weiter aus
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Mit weiteren Solarpaneelen auf den Dächern städtischer Gebäude will die Stadt Gütersloh einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
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2019 ist auf dem Dach der neuen Feuer- und Rettungswache eine Photovoltaikanlage installiert worden, auf der Kindertagesstätte am Tobiasweg, auf dem Gebäude des Betriebshofs am Westring und auf dem Dach der Kapellenschule. In den kommenden Monaten soll das Rathaus II mit Photovoltaikpaneelen bestückt werden, die Edith-Stein-Grundschule, die Grundschule Avenwedde und die Grundschule Blankenhagen. Auch die Reihenhaussiedlung am Spiekergarten 41 - 63, die Neubauten der Unterkünfte an der Holzheide, das Postgebäude an der Kaiserstraße, die Kindertagesstätte am Pelikanweg und die dritte Gesamtschule. Rund 225 000 Euro will die Stadt für die Umsetzung des Klimaschutzprojekts im laufenden Jahr investieren. Für 2021 und 2022 sind im Haushalt insgesamt 300 000 Euro veranschlagt.

Auftrag von der Politik

Die Stadtverwaltung legt diese Zahlen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Immobilienwesen vor (Sitzung am Donnerstag, 16. Januar, 17 Uhr im Ratssaal). Die Verwaltung war bereits im Dezember 2018 von der Politik beauftragt worden, bis zu den Sommerferien 2019 eine Übersicht über die vorhandenen Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden zu erstellen. In der Auflistung sollten auch die Dachflächen aufgeführt werden, die sich für weitere Anlagen eigneten.

Zwischenbericht

Weil im Rathaus nicht genügend Personal vorhanden sei, sei die aktuelle Auflistung vorerst nur ein Zwischenbericht, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Geplant sei, die Datenerfassung fortzusetzen und so schnell wie möglich zu komplettieren. Bei der Umsetzung sollten zunächst die Gebäude begutachtet werden, die von der Stadt selbst genutzt würden, wie zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten und Unterkünfte. Dort seien die größtmöglichen Effekte zu erzielen.

Mietwohnungsbestand vorerst nicht belegen

Die Installation von Photovoltaikanlagen sei auch auf Gebäuden mit Mietwohnungsbestand möglich. Mieter hätten allerdings immer die freie Wahl, von welchem Anbieter sie ihre Energie beziehen wollten. Eine Abnahme des Stroms aus der Solaranlage auf dem Gebäude könne zwar möglicherweise vertraglich vereinbart werden. Dann sei aber vorab zu klären, welche Konsequenzen sich ergäben, sollte sich die Stadt Gütersloh in diesem Bereich wirtschaftlich betätigen.

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