Stadt freut sich über 10000-Euro-Spende
Bild: Borgelt
Firmenchef Bernhard Reiling (links) bei der Spendenübergabe: (v.l.) Beigeordnete Christine Lang, Bürgermeisterin Maria Unger, Reiling-Geschäftsführer Andreas Uhlen und Schuldezernent Joachim Martensmeier
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Bürgermeisterin Maria Unger, Beigeordnete Christine Lang und Dezernent Joachim Martensmeier freuten sich entsprechend. Das Geld wollen sie zu gleichen Teilen für die Anschaffung von Schulcomputern in zwei Gütersloher Grundschulen und für eine Aktion im Botanischen Garten verwenden. Der besteht im kommenden Jahr 100 Jahre. Das Jubiläum soll groß gefeiert werden.

2008 stellte das Marienfelder Unternehmen Reiling erstmals in Gütersloh blaue Altpapiertonnen auf. „Das ist gut angenommen worden“, erzählt der Fimenchef. Mittlerweile stehen in der Dalkestadt 10 000 dieser Tonnen, weitere 12 000 von der Firma Tönsmeier.

„Wir haben in Gütersloh einen sehr hohen Reinheitsgrad“ freute sich Reiling-Geschäftsführer Andreas Uhlen. Nur 1 bis 1,5 Prozent des Tonnen-Inhalts zähle nicht zum Papier. Schön wäre es, wenn auch Kunststoffreste entfernt würden, aber nicht zwingend erforderlich.

Jährlich werden in acht Abholgebieten vor Ort 1800 Tonnen Papier gesammelt. Das Altpapier werde zu Partnerfirmen in Münster und anderen Städten gebracht und abgepresst, danach an eine niederländische Papierfabrik verkauft.

Die Firma Reiling beschäftigt sich mit der Aufbereitung und Vermarktung von Sekundärstoffen, besonders dem Recycling von Papier, Holz und Kunststoff. Sie wurde Anfang der 30er-Jahre von Konrad Reiling, dem Großvater des heutigen Inhabers, als Rohstoffhandel in Gütersloh am Kamphof gegründet. Dessen Sohn Bernhard Reiling erweiterte das Unternehmen 1957 mit der Altglassammlung in Gütersloh. Jetzt, in dritter Generation, beschäftigt das Unternehmen in Marienfeld 150 Mitarbeiter, hat bundesweit zehn Standorte und jeweils zwei in Dänemark und Polen. Insgesamt sind 500 Mitarbeiter beschäftigt.

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