Stadt rechnet mit weiteren Flüchtlingen
Bild: Dinkels
Die Stadt rechnet mit weiteren Flüchtlingen und will vorbereitet sein.
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Die Stadt hatte laut Mitteilung um Auskunft gebeten – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Investitionen zur Schaffung von Unterkünften. Die Bezirksregierung Arnsberg habe der Stadt am 30. Mai mitgeteilt, so Schulz, dass mit Stand 23. Mai die „Erfüllungsquote“ für Gütersloh 65,48 Prozent betrage, was einer Aufnahmeverpflichtung von 462 Personen entspreche.

In dieser Quote werde noch eine Zahl in Höhe von 240 Plätzen in Landesnotunterkünften angerechnet, die es in Gütersloh aber nicht mehr gebe. Da momentan noch nicht flächendeckend zugewiesen werde, müsse Gütersloh laut Auskunft aus Arnsberg bis Mitte Juni nicht mit Regelzuweisungen rechnen. Über diesen Zeitpunkt hinaus gebe es keine Prognosen.

Fazit Schulz: „Somit weist im Moment alles darauf hin, dass alle zehn Standorte der Rahmenplanung gebraucht werden und die Sporthalle Spexard weiter vorzuhalten ist.“ Alles stehe aber wie immer unter dem Vorbehalt, dass die Dinge sich tatsächlich so wie angenommen entwickelten, was keineswegs sicher sei.

Schulz nannte auch noch einmal den bisherigen Stand für das laufende Jahr: Seit dem 1. Januar seien 119 Flüchtlinge zugezogen, davon 72 Personen allein im Januar. 47 Personen seien in diesem Zeitraum aus Gründen der Familienzusammenführung zugewiesen worden. 156 Personen seien verzogen, so dass sich ein Zuzugs-Saldo von 37 Personen seit dem 1. Januar ergebe. Zurzeit lebten 863 Flüchtlinge in den städtischen Unterkünften.

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