„Städter“ bleiben Fußballmacht der Gymnasien
Bild: Steinecke
Da jubeln sie: Die Fußballmannschaft des Städtischen Gymnasiums hat gestern das Team des ESG mit 3:2 besiegt.
Bild: Steinecke

Dabei hatten sich die Stifter mit Thomas Stratos als Trainer prominente Unterstützung an Land gezogen, während die Städter auf ihre eigenen Qualitäten vertrauten. Stratos hatte ganze Arbeit geleistet, denn seine Mannschaft erwies sich als ebenbürtiger Gegner. In den vergangenen Jahren hatten die Städter stets allzu leichtes Spiel gehabt.

Mit der aktuellen Elf boten die Stifter ordentlich Paroli. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 in der 35. Minute durch Fabian Thiesbrummel hatte das ESG sogar den Ausgleich auf dem Fuß. In der 42. Minute zappelte der Ball im Außennetz, und zwei Minuten später brachten die ESG-Stürmer nach einem Dauerbeschuss den Ball nicht durch das Abwehrgewusel vor dem städtischen Tor.

Cheerleader, Sprüche und bengalisches Feuer

Auch abseits der Hatz nach dem Siegtreffer boten die beiden Schulen feine Unterhaltung. In der Pause übernahmen die Cheerleader die Regentschaft und heizten mit ihren Shows die Stimmung mächtig an. Eigentlich gar nicht nötig, denn traditionell sind die beiden Fan-Gruppen auf Krawall gebürstet. Mit den obligatorischen Sprüchen und bengalischen Feuern sollte die im anderen Block untergebrachte Gegenseite zum Zittern gebracht werden. Die Städter setzten mit Kanonenschlägen nochmals einen drauf, ernteten dafür allerdings nur böse Blicke von den Ordnern.

David Can trifft gleich zweimal

Während die Fans ihre Energie auf diese Art loswurden, blieb es nach dem Wiederanpfiff auch sportlich interessant. Die Stifter rissen das Spiel an sich und blieben zumindest optisch überlegen. In der 78. Minute köpften sie sich knapp am Ausgleich vorbei. Jubeln durften die Städter: In der 79. Minute war es erneut David Can, der mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung herbeiführte. Vielleicht wäre für die Stratos-Truppe ja noch was drin gewesen, wenn sich Kai Schiffer nach seinem zweiten Foul nicht die gelb-rote Karte eingefangen hätte. Mit zehn Spielern reichte es nicht mehr, um gefährlich vor dem SG-Tor aufzutauchen. Lediglich in der Nachspielzeit nutzte das ESG die Unachtsamkeit im aufkommenden Städter-Jubel zur Ergebniskosmetik.

Der Spielverlauf: 1:0 (29.) David Can, 2:0 (34.) Patrick Niggenhaber, 2:1 (35.) Fabian Thiesbrummel, 3:1 (79.) David Can, 3:2 (92.) Robert Adam.

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