Start-Sets der Suppenküche zum Schulbeginn
Bild: Bojak
In den Tüten mit Schulmaterialien befinden sich Radiergummis, Anspitzer, Stifte und Co.
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Dabei geht es an dem Tag „nur“ um unbedingt Notwendiges: Schulhefte, Collegeblocks, Mappen, Radiergummis, Anspitzer, Klebestifte . . . In 270 Papiertüten sind alle wichtigen Utensilien für den ersten Schultag nach den Ferien verpackt. Ein Team aus etwa zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kindersuppenküche „Die Insel“ hat die Materialien bestellt, abgeholt und für jedes Kind in eine Tüte gepackt, sortiert nach Grundschule und weiterführende Schule.

Zwölfte Aktion

„Bereits zum zwölften Mal geben wir Schulmaterial an Familien aus, die ihre Kinder nicht ohne weiteres damit ausstatten können“, sagt Inge Rehbein, Vorsitzende der Gütersloher Suppenküche. Die Mädchen und Jungen sollten unbeschwert in das neue Schuljahr oder sogar in ihre Schulzeit an sich starten, erklärt sie. Denn zu den Kindern, die am Donnerstag ausgestattet werden, gehören auch 27 i-Männchen.

Nagelneue Tornister

Sie erhalten nicht nur Hefte und Stifte, sondern gleich einen nigelnagelneuen Tornister samt Zubehör. In Pink oder Dunkelblau, mit Einhorn oder Glitzersternen für die Mädchen, mit Spinne oder Drachen für die Jungen. Bereits Tage vor der Ausgabe durften sich die Kinder ihr Modell aus dem vorhandenen Sortiment aussuchen. „Die Wahl ist immer leicht gefallen“, erzählt Petra Roggenkamp, stellvertretende Vorsitzende der Suppenküche, schmunzelnd.

Hagedorn zahlt die Rechnung

Bezahlt hat die Unternehmensgruppe Hagedorn sowohl die Tornister als auch die Unterrichtsmaterialien für insgesamt etwa 6000 Euro. „Wir haben selbst zwei Kinder. Ich weiß, wie wichtig es ist, dass kein Kind zum Schulanfang schlechter ausgestattet ist als seine Mitschüler“, erklärt Geschäftsführerin Barbara Hagedorn, warum sich das Unternehmen in dieser Weise engagiert. Sie beeindrucke die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Suppenküche. Allein der logistische Aufwand für die Tornister-Aktion sei immens. „Ich freue mich immer, wenn ich hier bin“, sagt Barbara Hagedorn. Und sie gibt ein Versprechen: „Im kommenden Jahr werden wir das Projekt wieder unterstützen.“

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