Stele weist in Richtung Partnerstädte
Wegweiser: (v. l.) Bürgermeister Henning Schulz, Bernd Winkler (Fachbereichsleiter Grünflächen), Dirk Buddenberg (Projektleiter) und Eckard Kleßmann, von dem der Entwurf stammt, nehmen die Stele für die Partnerstädte auf dem Büskerplatz in Augenschein.

Gestaltet wurde sie laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung von dem Gütersloher Grafiker Eckard Kleßmann. Der Wegweiser war eine Idee der städtischen Öffentlichkeitsarbeit vor dem Hintergrund der Partnerschafts-Jubiläen, die in diesem und in den kommenden Jahren anstehen. Im Rahmen der Gesamtgestaltung des Büskerplatzes war schnell auch ein Standort für die Stele gefunden. „Mir ist es wichtig, dass wir auch im Stadtbild optisch auf die Verbundenheit mit unseren Partnerstädten hinweisen“, erklärt Bürgermeister Henning Schulz (CDU) in der Mitteilung. Andere Beispiele sind die Bodenplatten vor dem Rathaus oder der „Friedensbaum“ von Berndt Pfeifer an der Friedenstraße, wo demnächst die „Partnerschafts-Bank“ ihren Platz finden wird, ein Geschenk der Partnerstadt Châteauroux zum 40. Geburtstag.

 Im kommenden Jahr, wenn das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Broxtowe in Großbritannien gefeiert und gleich zwei Ausstellungen in Zusammenarbeit mit der französischen Partnerstadt Châteauroux eröffnet werden, gibt es obendrein mehrere Anlässe, um die neue Stele ganz offiziell den Partnerstädten vorzustellen. 2019 rückt dann wieder ein Dreifach-Geburtstag ins Blickfeld: 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Grudziadz in Polen, 25 Jahre mit Falun in Schweden und 10 Jahre mit Rshew in Russland.

Nachdem nun mit der Stele das letzte Element zur Gestaltung des Platzes im Boden verankert ist – für die nächsten Tage wird sie noch durch Holzlatten abgestützt, bis der Beton seine endgültige Festigkeit erreicht hat –, richtet sich der Blick des Fachbereichs Grünflächen, der die Neugestaltung des Büskerplatzes umgesetzt hat, wieder in die Höhe, sprich auf eine Weihnachtsbeleuchtung. Vorbild könnte hier nach Angaben der Stadt die Gestaltung am Dreiecksplatz sein mit den in den Bäumen „schwebenden“ Sternen.

Die Stele ist Teil der Gesamtmaßnahme zur Neugestaltung des Platzes, die im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts zu 70 Prozent vom Land gefördert wird. Im Haushalt 2017 standen für den Platz 250 000 Euro bereit.

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