Teil des Stadtparks wird aufgeforstet
Stellen die professionelle Anpflanzung der neuen Sumpfeiche sicher: (v. l.) Martin Berenbrinker, Niklas Hesse und Ralf Deppe vom beauftragten Unternehmen Verler Gartenbau.

Das Areal zwischen Parkstraße und Eiswiese umfasst circa acht Hektar. Nach und nach werden dort Stiel-, Sumpf- und Ungarische Eichen, Silberlinden, Rot- und Hopfenbuchen, Wald-Kiefern, Purpur-Erlen, Feldahorn und Edelkastanien gepflanzt. Die Maßnahme wird vollständig mit Mitteln des Landes gefördert, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Ziel ist, neue und vorhandene Baumarten zu vermischen

Die Planungen übernahmen Daniela Toman und Dirk Buddenberg vom Fachbereich Grünflächen in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Abteilung Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur, Sachgebiet Gartendenkmalpflege). Ziel ist die Vermischung vorhandener und neuer Baumarten im Hinblick auf die Klimaveränderung – unter Berücksichtigung der Gartengeschichte des Stadtparks und der denkmalpflegerischen Gesichtspunkte. Denn: Der Stadtpark steht seit dem Jahr 2000 unter Denkmalschutz. 

Zum Schutz der Stämme wird bei den jungen Bäumen ein Weißanstrich aufgetragen, der bei großer Kälte oder starker Sonneneinstrahlung Spannungsrisse und Sonnenbrand verhindern soll. Und auch im Botanischen Garten wird in den nächsten Tagen noch ordentlich Hand angelegt. Dort und im nördlichen Teil des Parks, rund um den Teich und an der Hundewiese werden gut 62 Gehölze nachgepflanzt. Darüber hinaus ersetzen die Stadtgärtner im Apothekergarten die Buchsbaumhecken durch eine Ligusterhecke.

75 Bäume müssen gefällt werden, weil die Hitze sie zu stark beschädigt hat

Im vergangenen November hatten Umweltdezernentin Christine Lang und Dirk Buddenberg, Leiter des Fachbereichs Grünflächen, bei einem Rundgang durch den Stadtpark Vertretern der Fraktionen im Stadtrat erklärt, dass große Hitze und fehlende Niederschläge dem Baumbestand im Stadtpark stark zugesetzt hätten. Insgesamt 75 Bäume müssten gefällt werden. 

Aufgeforstet werden solle mit Baumarten, die Hitze und Trockenheit besser standhielten – wie zum Beispiel Silberlinden und Ungarische Eichen, die jetzt im südlichen Teil des Stadtparks bereits gepflanzt würden.

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