Teilerfolg für Bäder-Initiative
Vor der Ratssitzung sammelten sich Demonstranten vor dem Rathaus. Bild: Dinkels

Beschlüsse können nur im Aufsichtsrat gefasst werden. Die von den BfGT und der „Bürgerinitiative Pro Freibäder GT“ geforderte Wiedereinführung der Familiensaisonkarte für die Freibäder zum alten Preis von 100 Euro statt jetzt 160 Euro scheiterte denkbar knapp mit einer Stimme. SPD, Grüne, Linke und BfGT stimmten dafür, CDU, FDP, UWG und Bürgermeisterin Maria Unger (SPD) dagegen. SPD-Ratsherr und Aufsichtsrat Dr. Siegfried Bethlehem enthielt sich.

Die auch von den Grünen forcierte Öffnung des Welle-Freibads wurde einhellig bei drei Enthaltungen beschlossen. Antragsteller Nobby Morkes (BfGT) sagte, „wir halten die Änderung der Bädertarife für sozial nicht verträglich“, und verwies auf 3113 Unterschriften.

CDU-Fraktionschef Heiner Kollmeyer sagte, die Begrenzung der Verluste bei den Bädern und dem Verkehr sei eines der einvernehmlich beschlossenen strategischen Ziele der Stadtwerke. In Gütersloh sei man noch in der komfortablen Situation, keine Bäder schließen zu müssen.

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