Ten Brinke präsentiert Wellerdiek-Pläne im November
Alles beim Alten: Noch steht das ehemalige Möbelhaus Wellerdiek leer. Die Projektentwicklungstochter des Baukonzerns Ten Brinke will im nächsten Monate erste Pläne für das Areal vorlegen.

„Es geht zügig weiter“, sagte Projektentwickler Bruno Wojatschek. Er führe intensive Gespräche mit Miet-Interessenten aus den Bereichen Textilien, Unterhaltungselektronik und Lebensmittel. Die Entwicklung auf dem Kolbeplatz bewertet Wojatschek ausdrücklich positiv. „Wir begrüßen es, dass die bisher doch wenig attraktiven Freiflächen auf dem Kolbeplatz jetzt bebaut werden sollen. Die Pläne stellen eine wertvolle Ergänzung zu dem Vorhaben auf dem Wellerdiek-Gelände dar. Wir hoffen, dass das Kolbeplatz-Projekt schnell vorankommt.“ Die Pläne für ein Einkaufszentrum auf dem Wellerdiek-Gelände will Bruno Wojatschek im Planungsausschuss am 17. November der Politik präsentieren. Bis dahin werde weiter intensiv mit der Stadt zusammengearbeitet. „Ich bin optimistisch, dass die planungsrelevanten Voraussetzungen für unser Projekt im kommenden Jahr abgeschlossen werden können“, sagte Wojatschek.

Verkehrsgutachten liegt vor

Michael Zirbel, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, unterstrich die konstruktive Zusammenarbeit mit Ten Brinke. „Detaillierte Pläne zum Beispiel über die Binnengliederung und den Umgang mit der Fassade müssen noch erarbeitet werden.“ Das Problem beim Wellerdiek-Einkaufszentrum sei, dass es dort vier Seiten ohne eine echte Rückseite gebe. „Das bringt einige Probleme mit sich“, sagte Zirbel. So müsse zum Beispiel ein geeigneter Platz für die Lieferanteneingänge gefunden werden. Ein Verkehrsgutachten liege inzwischen auch vor, erklärte der Stadtplaner. Mit dieser Vorgabe müsse nun geklärt werden, wie der Verkehr abgewickelt werden könne. „Dabei geht es nicht um Mittwochsmorgen, sondern um samstags und um die Weihnachtszeit“, erläuterte Zirbel, welche Probleme in diesem Zusammenhang noch zu lösen seien. Die Friedrich-Ebert-Straße habe inzwischen eine gewisse Qualität. Die soll auch mit dem neuen Einkaufsmarkt nicht verloren gehen.

SOCIAL BOOKMARKS