Ten Sing begeistert mit  Kung Fu
Bild: Steinecke
Die Gütersloher "Ten-Sing"- Mitglieder begeisterten mit ihrer "Kung-Fu"-Show.
Bild: Steinecke

Den bewährten Mix aus Tanz, Theater und Gesang wurde von mehr als 600 gut gelaunten Besucher  mit Jubel verfolgt. Der Samstag begann allerdings mit einem Schrecken. Bevor es richtig losging, musste schon der Notarzt anrücken. Eine Besucherin hatte dem Motto des Abends wohl ausgiebig gefrönt. Ergebnis: eine herausgesprungene Kniescheibe. „Sie ist wohl etwas zu viel herumgehüpft“, bedauerte eine Organisatorin. Stilecht machten die Kämpfer der Nacht mit dem Klassiker „Everybody Was Kung Fu Fighting“ von Carl Douglas auf. Kung Fu ist nicht nur Kampfsport, sondern eine Kunstfertigkeit, die durch harte Arbeit erworben wird, so die Nebenbotschaft der Veranstalter. Rund 60 „Ten Singer“ zauberten in zwei Stunden rockige Klänge im asiatischen Stil auf die überwiegend in rotes Licht getauchte Bühne. Als Angehörige des CVJM durften natürlich auch drei modern gestaltete christliche Lieder nicht fehlen. Eingebettet in die Show waren zudem ein Theaterstück und eine Schwarzlicht-Perfomance. „Es ist toll, wir können unsere Ideen verwirklichen. Das motiviert uns, alles zu geben“, so Maren Förste, Leiterin der Schwarzlicht-Gruppe. Auch beim selbst entwickelten Theaterstück, zeigten die Kreativen, was in ihnen steckt. Die Geschichte einer Mädchenschule, an der der neue Kung Fu-Lehrer den Mädels den Kopf verdreht und gehen muss, aber durch einen raffinierten Dreh wieder zurückkehrt, wurde mit Interesse verfolgt. Noch begeisterter wurden natürlich die bekannten Rock- und Popsongs gefeiert. Ob das nun „Wenn jetzt Sommer wär“ von Ingo Pohlmann, „Still“ von Jupiter Jones oder „Raise Your Glass“ von Pink war – Die Ten-Sing-Ninjas trafen den Geschmack des jungen Publikums, auch wenn die Akustik teilweise etwas diffus war. Nach der Pause wurde mit „This Love“ und „Alles, was war“ richtig in die Vollen gegriffen und mit „Halt dich an mir fest“ ganz tief in die Gefühlskiste. Ganz „Fame“like spielte die Theatergruppe ihren dritten Akt und die Schwarzlichteinlage belebte das Geschehen noch einmal mit ihrem Kontrastprogramm. Wut-mutig wurde es mit „The Kill“, bevor „Goodbye“ gesagt wurde.

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